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Sao-Paulo-Auftakt: Nichts Neues in Brasilien

Abo-Sieger Will Power fährt im Auftakttraining von Sao Paulo eine Bestzeit - Josef Newgarden (Fisher-Honda) guter Zweiter - Lebenszeichen von Bourdais

(Motorsport-Total.com) - Alles wie gehabt in Sao Paulo. Der dreifache Brasilien-Sieger Will Power drückte dem Auftakttraining zum Sao Paulo Indy 300 am Samstagmorgen bei besten Bedingungen seinen Stempel auf. Ab dem Moment, als der Penske-Pilot aus Australien ernst machte und sich auf seine Zeitenjagd begab, lag die Startnummer 12 konstant an der Spitze der Zeitenliste. Am Ende kam er in 1:21,852 Minuten sogar seinem eigenen Streckenrekord (1:21,272 aus Q2 der Vorsaison) bereits recht nahe.

Will Power

Will Power holte sich zum Sao-Paulo-Auftakt eine Bestzeit Zoom

Zum Vergleich: Vor Jahresfrist führte Power die Sao-Paulo-Auftaktsession mit einer Marke von 1:22,387 Minuten an. Die halbe Sekunde Zeitgewinn dürfte vor allem aus der Tatsache resultieren, dass die Organisatoren den Ausgang der ersten Links/Rechts-Schikane nach Start und Ziel um rund drei Meter verbreitert hatten. Der 32-jährige dreifache Vizechampion legte also einen nahezu perfekten Auftakt hin, was er auch dringend benötigt: Seit Sao Paulo 2012 wartet er auf einen IndyCar-Sieg.

Alle Piloten, die im ersten Freien Training mindestens fünf gezeitete Runden fuhren, bekamen von der Rennleitung einen zusätzlichen Satz Reifen spendiert, was natürlich dazu führte, dass es am Ende der Session mit neuen Firestone-Gummis eine kleine Zeitenjagd gab. Dabei zeichnete sich Youngster Josef Newgarden aus, der seinen Sarah-Fisher-Honda in 1:21,897 Minuten auf einen starken zweiten Platz brachte.

Wie Newgarden ließ auch Sebastien Bourdais im Dragon-Chevrolet erst ganz zum Ende der Session die Katze aus dem Sack und wurde in 1:22.050 Minuten Dritter. Damit verdrängte der Franzose Dario Franchitti. Der Ganassi-Pilot tummelte sich bis zum Power-Einsatz munter an der Tabellenspitze und landete in 1:22,054 Minuten schlussendlich auf Rang vier. Ebenfalls etwas überraschend fuhr J.R. Hildebrand seinen Panther-Chevy in 1:22,140 Minuten auf Platz fünf.

Kein Andretti-Pilot in den Top 10

Marco Andretti

24 von 25: Marco Andretti fuhr in Sao Paulo noch hinterher Zoom

Sechster wurde mit Tony Kanaan (1:22,150) der beste der drei brasilianischen Lokalmatadoren. Der KV-Routinier zeigte dabei überhaupt keine Anzeichen seiner Handverletzung - im Gegenteil: Kanaan befand sich unter den Ersten, die den schnellen Straßenkurs rund um das Sambadromo in Angriff nahmen. Seine Teamkollegin Simona de Silvestro (1:22,514) beteiligte sich nicht an der finalen Zeitenjagd und wurde am Ende 17.

Für ein vorzeitiges Ende der Auftaktsession sorgte Simon Pagenaud im Sam-Schmidt-Honda. Erst fuhr sich der Franzose in 1:22,172 Minuten auf Rang sieben, dann landete er ausgangs von Kurve zwei in der Streckenbegrenzung. Long-Beach-Sieger Takuma Sato (Foyt-Honda; 1:22,241) kam auf Platz acht. Auch Tabellenführer Helio Castroneves (1:22.342; 10.) machte einmal Bekanntschaft mit den Auslaufzonen von Sao Paulo.

Sehr unauffällig zeigte sich das Andretti-Team. James Hinchcliffe stand gegen Sessionmitte zwar kurzzeitig auf Platz eins, wurde am Ende aber bis auf Position zwölf durchgereicht. Ryan Hunter-Reay (14.), Ernesto Viso (15.) und vor allem Marco Andretti (24.) konnten sich in keiner Phase ins Rampenlicht rücken. Scott Dixon im zweiten Ganassi-Honda klassierte sich als 13. inmitten dieser Andretti-Armada.

Aufgrund des engen Zeitplanes von Sao Paulo gibt es heute Nachmittag ab 17:05 Uhr MESZ gleich eine zweite Trainingseinheit, der ab 19:35 Uhr MESZ die wichtige Qualifikation folgt. Der berühmt-berüchtigte Verkehr der Millionenmetropole in Brasilien lässt einen regulären IndyCar-Trainingsfreitag nicht zu. Die 75 Rennrunden in den Straßen von Sao Paulo beginnen am Sonntagabend ab 17:30 Uhr MESZ.

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