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Power holt die Pole für den Saisonauftakt

Will Power setzt sich im Qualifying in St. Petersburg gegen Teamkollege Ryan Briscoe durch - Dario Franchitti nur in Reihe fünf - Rubens Barrichello 14.

(Motorsport-Total.com) - Die erste Pole-Position in der neuen IndyCar-Ära des Dallara DW12 geht an Will Power. Am Steuer seines Boliden vom Penske-Team fuhr der Australier auf den Reds von Firestone eine Zeit von 1:01.372 Minuten und war damit 0,6 Sekunden schneller als auf seiner Pole-Runde im Vorjahr mit dem alten Dallara-Chassis.

Will Power

Will Power holte sich die ersten Pole-Position mit dem neuen IndyCar Zoom

Da das Penske-Team mit Chevy-Motoren antritt, war es für die Marke aus Detroit beim ersten Qualifying nach dem Comeback die erste Pole-Position. "Ich bin sehr glücklich, ihnen ihre erste Pole nach der Rückkehr beschert zu haben", sagte Power und kündigte an: "Wir haben über den Winter hart gearbeitet. Roger (Teamchef Penske; Anm. d. Red.) hat es nach zwei Vizetiteln in den vergangenen beiden Jahren ganz klar auf die Meisterschaft abgesehen."

Power umrundete den 2,9 Kilometer langen Stadtkurs mit 14 Kurven im entscheidenden Teil des Qualifyings - den Firestone Fast Six - um 0.164 Sekunden schneller als Teamkollege Ryan Briscoe. "Eine reine Penske-Startreihe eins ist nicht der schlechteste Start in die Saison", freute sich Briscoe.


Fotos: IndyCars in St. Petersburg


Die schnellsten Verfolger des Penkse-Duos kamen nicht etwas aus der Meistermannschaft von Chip Ganassi, sondern aus dem Team von Michael Andretti. Ryan Hunter-Reay startet am Sonntag als Dritter direkt neben Teamkollege James Hinchcliffe (4.) aus der zweiten Startreihe in das 100-Runden-Rennen an der Westküste Floridas. Helio Castroneves stellte das dritte Auto von Roger Penske auf Startplatz fünf und sorgte somit für nicht weniger als fünf Chevy-Triebwerke auf den ersten fünf Plätzen.


Firestone Fast Six in St. Petersburg

Im Wettbewerb der Motoren machte die Marke aus Detroit somit in überzeugender Manier deutlich, wer in puncto Speed derzeit die Oberhand hat. Hauptkonkurrent Honda brachte in Person von Sam-Schmidt-Pilot Simon Pagenaud (6.) nur einen einzigen Piloten in die Fast Six. Aufgrund eines Motorwechsels am Freitag muss der Franzose das Rennen am Sonntag allerdings vom 16. Startplatz in Angriff nehmen.

Ganassi-Duo scheitert am Einzug in die Fast Six

Das ebenfalls mit Honda-Motoren antretende und vielerorts favorisierte Ganassi-Duo Scott Dixon (7. des Qualifyings) und Dario Franchitti (10.) startet nach der Rückversetzung Pagenauds nur aus Reihe drei beziehungsweise fünf.

Dario Franchitti

Dario Franchitti kämpft noch mit dem Setup seines Ganassi-Boliden Zoom

"Ich bin schon ein wenig überrascht", gestand IndyCar-Dauerchampion Franchitti. "Uns fehlen hier noch ein, zwei Zehntelsekunden. Die haben wir meiner Meinung nach schon im Freien Training verloren, da wir das Setup nicht optimal hinbekommen haben", so der Schotte.

Marco Andretti (Andretti-Chevrolet; 8.) und Tony Kanaan (KV-Chevrolet; 9.) schoben sich zwischen die beiden Ganassi-Piloten Dixon und Franchitti. Graham Rahal (11.) in einem dritten Ganassi-Honda und Mike Conway (Foyt-Honda) waren die beiden langsamsten Fahrer in den Fast Twelve.

Barrichello in Startreihe sieben

Die zweite Hälfte des Starterfeldes wird von KV Racing angeführt. Rubens Barrichello nimmt sein erstes IndyCar-Rennen aus der siebten Reihe in Angriff. Der Formel-1-Rekordstarter scheiterte als Siebter im ersten Teil des Qualifyings (Q1) um drei Hundertstelsekunden am Einzug in Q2 und qualifizierte seinen KV-Chevrolet für Startplatz 14.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello scheiterte knapp am Einzug in die Firestone Fast Twelve Zoom

"Ich bin definitiv ein Rookie und lerne ständig dazu", sagte der Brasilianer. "Die Position als solche ist nicht berauschend, da ich mich aber stetig verbessere, muss ich fürs Erste zufrieden sein. Wir sollten uns nach zwei Rennen noch einmal unterhalten...", sprach "Rubinho" in die Mikrofone der US-amerikanischen Kollegen.

Neben Barrichello mussten auch einige andere prominente Namen die Hoffnung auf eine gute Startposition bereits im ersten Teil des Qualifyings aufgeben. In Gruppe eins war dies unter anderem Takuma Sato (Rahal-Honda; 15.). In Gruppe zwei scheiterte unter anderem Justin Wilson (Coyne-Honda; 16.) am Sprung in die Fast Twelve.

Tagliani schnellster Lotus-Pilot

Schnellster Lotus-Pilot war Alex Tagliani (17.). Der Kanadier steht mit seinem von Bryan Herta eingesetzten Dallara in Reihe neun. Markenkollege Oriol Servia (Dreyer & Reinbold; 23.) muss ebenfalls mit einem Startplatz in der zweiten Hälfte des Feldes Vorlieb nehmen und steht noch hinter Simona de Silvestro (HVM-Lotus; 21.).

Alex Tagliani

Alex Tagliani stellte das schnellste Auto mit Lotus-Motor in Reihe neun Zoom

Für den im dritten Freien Training noch überzeugend agierenden Rookie Josef Newgarden (Fisher-Honda; 19.) reichte es im Qualifying ebenfalls nur zu einem der hinteren Startplätze. "Das ist einfach der Lernprozess, durch den ich noch durch muss. Es war erstaunlich, wie stark sich das Griplevel innerhalb kürzester Zeit verändert hat", kommentierte Newgarden.

Sebastien Bourdais, der einzige Lotus-Pilot in Gruppe zwei, leistete sich in Q1 einen Dreher und sorgte in Form der Roten Flagge für ein vorzeitiges Ende von Q1 für die übrigen Teilnehmer. Der Franzose nimmt den IndyCar-Saisonauftakt vom 26. und letzten Startplatz in Angriff. Teamkollegin Katherine Legge versenkte ihren Dragon-Lotus kurz vor Ablauf der 15 Minuten für Gruppe eins in den Reifenstapeln von Kurve acht und startet am Sonntag von Platz 25.

Die Grüne Flagge zum Honda Grand Prix of St. Petersburg (Distanz: 100 Runden) fällt am Sonntag um 18:30 Uhr MESZ.

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