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Offiziell: Chevrolet und Penske bei den IndyCars!

Honda bekommt Konkurrenz: Ab der IndyCar-Saison 2012 wird es einen Penske-Chevrolet geben, wie am Freitag in Indianapolis offiziell bekannt gegeben wurde

(Motorsport-Total.com) - Die Tage des IndyCar-Motorenmonopols von Honda sind endgültig gezählt. Der General-Motors-Konzern wird ab der Saison 2012, wenn das neue Chassis- und Motorenreglement der IndyCars greifen wird, seine Marke Chevrolet wieder ins Rennen schicken. Dies wurde am Freitagnachmittag in Indianapolis offiziell bekannt gegeben.

Chevrolet-Logo

Chevrolet wird ab der Saison 2012 wieder in Indianapolis fahren Zoom

Es ist der erste ganz große Hersteller-Coup des neuen IndyCar-Chefs Randy Bernard, der natürlich von "einem großartigen Tag für alle Beteiligten" sprach. "Nun haben wir wieder einen amerikanischen Hersteller in unserer Serie. Das eröffnet uns hoffentlich viele weitere Möglichkeiten."

Bernard dankte vor allem Roger Penske, dessen persönlicher Einfluss bei General Motors diesen Wiedereinstieg anschob. So ist es auch logisch, dass das IndyCar-Team von Penske die erste Mannschaft ist, die mit dem neuen Chevy-Motor ausrücken wird. Neben dem "Captain" waren übrigens auch die Penske-Piloten Helio Castroneves und der amtierende Vizechampion Will Power anwesend.

Das neue Chevy-Triebwerk wird von Ilmor Engineering gebaut werden. Dort ist Penske einer der Mitbesitzer. Es wird ein V6 Twin-Turbo mit Direkteinspritzung werden. Ob der maximale Hubraum von 2,4 Litern ausgeschöpft wird, seht noch nicht fest. Vermutlich werden Penske und Chevrolet auch ein eigenes Aero-Kit liefern, was aber ebenfalls noch nicht sicher ist.

Wer folgt dem Chevrolet-Beispiel?

Roger Penske

Der "Captain" macht es möglich: Chevrolet ist wieder an Bord Zoom

Von einem reinen Penske-Chevrolet-Werksteam ist nicht die Rede. "Es wird kein Werksteam geben", sagte IndyCar-Regelwächter Tony Cotman. "Alle werden das Gleiche bekommen und wir als Serie werden mehr Kontrolle ausüben, als es in der Vergangenheit der Fall war." Im Gegenteil: Penske betonte, dass auch andere IndyCar-Teams die Möglichkeit bekommen sollen, mit diesem Paket anzutreten.

Zudem bezeichnete er die IndyCar-Rückkehr Chevrolets als "einen ersten Schritt. Ich hoffe, dass dies die Augen vieler geöffnet hat, denn mein Wunsch wäre es, wenn sich noch einige andere Hersteller anschließen. Nicht nur in Bezug auf die Großen Drei aus Detroit (General Motors, Ford und Chrysler; Anm. d. Red.), sondern aus der ganzen Welt."

Chevrolet wiederum gab vier Gründe für die IndyCar-Rückkehr an: Eine neue junge Fan-Basis, ein sehr starkes Wachstum der Serie, einen möglichen Technologietransfer in die Serie und vor allem "die Tatsache, dass wir uns gerne dem Wettbewerb stellen", wie Chris Perry, der GM-Vizepräsident Marketing, betonte.

Für Roger Penske war die heutige Bekanntgabe ein deutliches Zeichen dafür, dass "mit Chevy und Ilmor das Niveau weiter steigen wird." Die Signale stehen also weiterhin auf Grün, worin er sich mit IndyCar-Chef Bernard einig war: "Die Rückkehr Chevrolets ist ein weiterer Grund dafür, dass wir uns auf die Zukunft der IndyCar-Serie freuen können."

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