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Lotus-Motor kommt von Judd

Nicht Cosworth, sondern die britische Motorenschmiede Judd wird ab der Saison 2012 die IndyCar-Motoren für Lotus stellen

(Motorsport-Total.com) - Lotus wird ab der IndyCar-Saison 2012 neben Honda und Chevrolet als dritter Motorenlieferant einsteigen. Derzeit erscheint die Marke als Teampartner von KV Racing, die mit Takuma Sato, Tony Kanaan und Ernesto Viso drei KV/Lotus an den Start bringen. Zunächst war davon auszugehen, dass die Lotus-Motoren von Cosworth gebaut werden, weil KV-Teilhaber Kevin Kalkhoven auch Besitzer der Cosworth-Motorenschmiede ist.

Tony Kanaan

Die KV/Lotus-Mannschaft verlässt sich 2012 auf Judd-Power Zoom

Doch dem ist nicht so: Lotus wird seinen 2,2 Liter V6-Turbo von Judd bauen lassen, die im britischen Warwickshire ansässig sind. "Wir wollten nicht mit einer großen Company wie Cosworth arbeiten, denn dann würden alle sagen, unser Motor sei ein Cosworth-Motor mit Lotus-Aufkleber", bestätigte Lotus-Motorsportdirektor Claudio Berro gegenüber 'Autosport'.

Judd, oder genauer gesagt die Engine Developments Ltd., war seit der Gründung im Jahr 1971 in vielen Motorsportserien aktiv. Nach dem Verbot der Turbo-Triebwerke gaben Judd-Motoren ab 1988 auch in der Formel 1 ein Gastspiel und wurden ab Ende 1992 von Yamaha weiterentwickelt. Damon Hill gewann 1997 um ein Haar das Ungarn-Rennen mit diesem Triebwerk. Zuletzt war Judd vor allem im Sportwagenbereich erfolgreich.

Auch in den USA waren Judd-Motoren bereits erfolgreich: 1988 gewann Bobby Rahal in einem Lola-Judd das CART-Rennen von Pocono. Bei Lotus ist man mit der Wahl zufrieden: "Wir brauchten einen Partner und wir sind mit Judd sehr glücklich", unterstreicht Berro.

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