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Barrichello-Test: Erster Eindruck rundum positiv

Rubens Barrichello machte am Montag in Sebring erste Bekanntschaft mit den IndyCars: Positives Feedback und Unterstützung von allen Seiten

(Motorsport-Total.com) - Rubens Barrichello hat am Montag auf der Kurzanbindung des Sebring International Raceways wie geplant seine ersten Runden in einem IndyCar abgespult. Sein Auto war ein neutral schwarz lackierter Dallara DW12 von KV Racing, der mit dem neuen 2,2 Liter V6-Twin-Turbo aus dem Hause Chevrolet ausgerüstet war. Zunächst drehte Barrichello-Kumpel und KV-Stammpilot Tony Kanaan einige Runden, bevor er das Lenkrad an seinen 39-jährigen Landsmann aus Brasilien übergab.

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello drehte am Montag seine ersten IndyCar-Runden Zoom

"Es war ein sehr, sehr netter Tag mit KV Racing Technology", sagte Barrichello am Montagabend. "Am Morgen wollte ich mich an das Auto gewöhnen und nichts dummes machen oder das Auto in die Mauer setzen. Es gibt natürlich ein paar Unterschiede zu dem, was ich gewohnt bin. Aber es war ein gutes Gefühl." Vor allem der Turbo-Motor war neu für den Formel-1-Veteran, während er mit den neuen Carbon-Bremsen und der Lenkradkupplung keine Probleme hatte.

Dieser IndyCar-Test kam auf Einladung seines Jugendfreundes Kanaan zustande. Es ist also ein reiner Schnupperkurs über zwei Sebring-Tage, an denen sich das KV-Team vor allem Hinweise in Sachen Setup erhofft. Barrichello hofft: "Ich möchte, dass das Team sagen kann: 'Rubens hat in Sebring das versucht und es hat uns schneller gemacht. Also lasst es uns auch auf diesem Kurs versuchen.'"

Insofern wollte Barrichello keine konkrete Aussagen über die Zukunft machen. "Was auch immer passieren mag: Es war ein sehr schöner und produktiver Tag hinter dem Lenkrad. Ich habe sehr viele Optionen ausprobiert und es lief gut. Ich bin zwar seit 33 Jahren ein Rennfahrer, aber heute war ich ein IndyCar-Rookie."

Barrichello will weiter Rennen fahren

Rubens Barrichello

Rubens Barrichello auf seiner ersten Ausfahrt im KV-Chevrolet Zoom

Insgesamt drehte Barrichello 94 Runden, Kanaan deren 84. Schnell war der Formel-1-Routinier auf dem Level Kanaans. "Ich kann nur sagen, dass wir mit dem heutigen Tag hochzufrieden sind", ergänzte KV-Mitbesitzer Jimmy Vasser. "Es war sein erster Tag in einem IndyCar und ich denke, es hat ihm genau soviel Spaß gemacht wie uns. Und er hat einen extrem positiven Effekt auf Tony. Allein schon deshalb müssen wir einen Weg finden, dass er uns erhalten bleibt."

Gegenüber der Nachrichtenagentur 'AP' gab Barrichello wenigstens einige Andeutungen: "Ich bin hier, um dem Team zu helfen und ein wenig Spaß zu haben. Ich habe keine Ahnung, wohin das Ganze führen wird. Aber ich bin schon viel zu lange ein Rennfahrer, um nun alles einfach zu verschenken. Ich habe noch eine Menge Speed in mir. Das weiß ich und ich will weiter Rennen fahren." Ein interessantes Detail am Rande: Kanaan drehte seine Runden mit seiner Startnummer 11. Als Barrichello ins Auto stieg, bekam er von KV Racing die Startnummer 5.

Gemessen an diesen ersten Eindrücken dürften den IndyCars einige spannende Tage ins Haus stehen, denn eines ist klar: Falls Barrichello "Ja" sagen sollte, wird er in einem KV-Chevrolet sitzen. Ein Budget ist dem Vernehmen nach da und auch IndyCar-Chef Randy Bernard will den Brasilianer gerne in seinen Reihen sehen: "Wenn Rubens zu uns wechseln würde, dann weiß er, dass wir ihn in allen Belangen unterstützen werden."

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