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Zuber: Mit FMS auf GP2-Titeljagd

Andreas Zuber wird 2009 auch in der GP2-Hauptserie für FMS an den Start gehen: Ziel ist der Titel - Enrico Zanarini neuer Manager

(Motorsport-Total.com) - Andreas Zuber wird 2009 in sein viertes Jahr in der GP2 gehen. Der 25-jährige Österreicher hat nun für die Hauptserie einen Vertrag bei FMS unterschrieben. Für das Team von Giancarlo Fisichella fährt Zuber in diesem Winter bereits in der GP2 Asia. 2006 und 2007 konnte Zuber als Trident- und iSport-Pilot Siege in der GP2 einfahren. Im vergangenen Jahr reichte es bei Piquet allerdings "nur" für Podiumsplätze. Das will der Österreicher nun ändern: Sein erklärtes Ziel ist der Titel.

Andreas Zuber

Andreas Zuber will 2009 mit FMS den Titel in der GP2-Hauptserie holen Zoom

"Schon im ersten Moment, als ich ins Cockpit des FMSI-Dallara gestiegen bin, habe ich gewusst, dass das das Auto ist, mit dem ich in diesem Jahr in der Hauptserie fahren will", sagte Zuber. "Ich habe auf Anhieb ein gutes Verhältnis zu meinen Ingenieur und zum Team aufgebaut. Somit ist mir die Entscheidung leicht gefallen."#w1#

Das beruht auf Gegenseitigkeit, denn Teamchef Paolo Coloni wollte Zuber schon länger unter Vertrag nehmen: "Wir wollten schon 2008, dass Andreas für uns fährt, aber leider hatte er sich dann für ein anderes Team entschieden. Aber ich gebe nie auf und habe ihn deshalb eingeladen, unser Auto zu testen."

"Wir brauchen seinen Speed und seine Erfahrung, um den Titel zu holen." Paolo Coloni

"In der vergangenen Saison waren wir sehr konkurrenzfähig, vor allem in den letzten Rennen", fuhr Coloni fort. "Aber ich wollte, dass er selbst die Erfahrung macht und nicht nur das hört, was ich ihm sage. Ich bin so froh, dass er sich entschieden hat, für FMS zu fahren. Wir brauchen seinen Speed und seine Erfahrung, um den Titel zu holen, dem wir seit drei Jahren hinterherjagen."

Neu ist noch eine weitere Verbindung zu Fisichella: Zuber wird künftig von dessen Manager Enrico Zanarini betreut. "Wir sind beide der Meinung, dass es für ihn 2009 um alles oder nichts geht. Und wir werden weder Zeit noch Mühen scheuen, um sicherzustellen, dass wir den perfekten Job machen", sagte Zanarini. "Wir haben bereits begonnen, sein Trainingsprogramm neu zu organisieren und ein kommerzielles Netzwerk um ihn herum aufzubauen. Er wird sich in seiner Karriere um nichts mehr kümmern müssen, was nicht mit dem Rennsport in Verbindung steht."

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