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Vettels Meinung zur Formel E: "Ich finde es Käse"

Sebastian Vettel kann sich für die Formel E "null begeistern", Adrian Sutil hingegen ist ein Fan der neuen Serie: "Es ist schön, wenn es Veränderungen gibt"

(Motorsport-Total.com) - Wenn die Formel E am 14. September 2014 in Peking ihr erstes Rennen fährt, werden eine ganze Reihe früherer Formel-1-Fahrer in den Cockpits der rein elektrisch angetriebenen Formelfahrzeuge sitzen. Auch im Fahrerlager der Formel 1 wird die neue Meisterschaft daher von vielen mit Interesse verfolgt, allerdings nicht von allen. Denn Weltmeister Sebastian Vettel machte am Rande des Ungarn-Grand-Prix wieder einmal klar, was er von der Formel E hält: Nichts!

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel runzelt beim Gedanken an die Formel E die Stirn Zoom

"Jetzt muss ich mich zurückhalten. Ich finde es Käse", nimmt der Heppenheimer kein Blatt vor den Mund. "Ich bin überhaupt kein Fan davon und als Zuschauer könnte ich mich dafür null begeistern", macht Vettel klar, dass er dem Rennsport mit leise surrenden Elektroboliden überhaupt nichts abgewinnen kann. Schon im vergangenen Jahr hatte sich Vettel, der sich auch in der Formel 1 als Traditionalist gibt, der Formel E gegenüber ablehnend geäußert.

Doch längst nicht alle Formel-1-Fahrer teilen die Meinung des viermaligen Weltmeisters. Adrian Sutil outet sich beispielsweise als Fan der Formel E. "Es ist toll, dass es eine neue Serie gibt", sagt der Sauber-Pilot. "Es ist schön, wenn es Veränderungen gibt." Auch mit dem gewöhnungsbedürftigen Sound der Elektromotoren hat Sutil kein Problem.

"Die Formel E darf auch leise sein, da gibt es nichts zu beanspruchen", stellt er klar. "Das Format ist ganz interessant, viele große Fahrer sind dabei und sie haben ein paar schöne Städte und Strecken ausgesucht. Das, was man liest, ist eigentlich nur positiv", meint Sutil. "Ich wünsche denen sehr viel Glück. Ich denke, das hat Zukunft."


Erste Onboard-Fahrt der Formel E

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Allerdings findet auch Sutil nicht alles an der Formel E toll. Zum Beispiel den sogenannten Fan-Boost. "Damit kann ich nichts anfangen. Das ist ziemlich komisch", sagt er. Beim Fan-Boost der Formel E können die Fans im Internet für ihren Lieblingsfahrer abstimmen. Derjenige Fahrer, der die meisten Stimmen bekommt, darf im Rennen einen zusätzlichen Boost einsetzten, der die Motorleistung kurzfristig erhöht.

Doch das ist nicht Sutils Sache. "Mein Leben ist nicht Twitter", sagt der Gräfelfinger, der sich damit deutlich von Freundin Jenny Becks unterscheidet, die auf Twitter sehr aktiv ist. "Jeder, der eine Meinung abgibt, kann herkommen und das persönlich sagen, aber so am Computer...", kann sich Sutil mit dieser neuen Art der Kommunikation nicht anfreunden.

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