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HWA bestätigt Gary Paffett als ersten Fahrer für die Formel E

Beim Team-Launch von HWA Racelab in Affalterbach wird Gary Paffett als erster Fahrer des neuen Rennstalls für die Formel-E-Saison 2018/19 bestätigt

(Motorsport-Total.com) - Das HWA-Team, das unter dem neuen Namen HWA Racelab am 15. Dezember in Riad (Saudi-Arabien) seine Premiere in der Formel E feiern wird, hat seinen ersten Fahrer für die Saison 2018/19 bestätigt. Es handelt sich dabei um Gary Paffett, aktuell noch Mercedes-Werksfahrer in der DTM (mit Titelchancen vor dem Finale in Hockenheim) und ehemaliger Testfahrer des McLaren-Teams in der Formel 1.

"Ich bin wirklich sehr gespannt darauf, mit HWA in die fünfte Saison der Formel E zu starten", sagt Paffett. "Im Grunde ist es das erste Mal seit 15 Jahren, dass ich wieder eine Serie und damit auch das Fahrzeug wechsle. Das wird eine große Herausforderung - für mich, aber auch für das Team."

Der 37-Jährige hatte Anfang 2018 bei einem Rookie-Test in Marrakesch erstmals Gelegenheit, sich mit einem Formel-E-Boliden vertraut zu machen. Die Aufgabe Formel E sei nicht nur für das Team HWA, das in Riad nach jahrelanger Tradition in der DTM Neuland betritt, "sehr komplex". Sondern auch für die Fahrer, sagt Franco Chiocchetti, Einsatzleiter von HWA Racelab.

Die Entscheidung, Paffett als ersten Fahrer zu bestätigen, sei daher leicht gefallen: "Es ist unheimlich wertvoll, dass wir mit Gary einen so erfahrenen Mann am Steuer haben. Sein Feedback ist ein wichtiger Gradmesser, um die Rennfahrzeuge optimal weiterzuentwickeln."

Wer zweiter Fahrer wird, steht noch nicht fest. Beim heutigen Launch-Event in Affalterbach wurde vorerst nur Paffett offiziell bestätigt. Die Liste an Kandidaten für das zweite Cockpit ist lang. Der scheidende McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne steht ebenso drauf wie viele der aktuellen Mercedes-Werksfahrer in der DTM, hört man.

HWA Racelab

So sehen die HWA-Racelab-Boliden für die bevorstehende Formel-E-Saison aus Zoom

Paffett freut sich auf die neue Aufgabe: "Die meisten sind - so wie ich - Umsteiger aus der DTM. Von daher gibt es für uns viel zu lernen", sagt er. "Der Start wird sicher nicht einfach, aber wir sind bereit und alle freuen sich darauf. Die Formel E ist eine sehr vielversprechende Serie mit guten Perspektiven. Es ist toll, ein Teil davon zu sein."

"Ich habe Anfang des Jahres das Rennen in Marrakesch gesehen und war begeistert von der Atmosphäre. Ganz anders als die DTM und alles, was ich sonst gesehen habe. Auf dieses neue Format müssen wir uns einstellen und unsere Herangehensweise an so ein Rennwochenende entsprechend anpassen. Das Niveau der Fahrer und Teams ist auf jeden Fall sehr hoch", so der Brite.

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