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Formel E: BMW wünscht sich anderes Konzept

Ein Engagement in der Formel E steht für BMW derzeit nicht zur Debatte: Sportchef Jens Marquardt kritisiert das Konzept der Serie

(Motorsport-Total.com) - Die Formel E hat gleich im ersten Jahr ihre Bestehens das Interesse einiger großer Autohersteller geweckt. So war Renault an der Entwicklung des elektrisch angetriebenen Formelfahrzeugs beteiligt, Audi ist über das deutsche Abt-Team zumindest dem Namen nach in der Serie vertreten. Auch BMW ist Teil der Formel E, allerdings nur in Form des i3 und i8, die als Medical- beziehungsweise Safetycar zum Einsatz kommen.

Lucas di Grassi

Im Hause BMW ist man vom Konzept der Formel E noch nicht überzeugt Zoom

Einer Beteiligung am Rennbetrieb der Formel E steht der Münchener Autobauer derzeit nach abwartend gegenüber. "Das ist ein sehr interessanter Ansatz. Wir schauen uns die Serie an, welche Entwicklung sie nimmt", sagt BMW-Motorsportchef Jens Marquardt.

Da allerdings noch nicht feststeht, in welche Richtung sich das technische Reglement der noch jungen Serie entwickeln wird, verharrt BMW zunächst in dieser Beobachterposition. "Die Definition für den Fahrplan für die Zukunft gibt es noch nicht. Als Hersteller ist es wahnsinnig wichtig, dass du genau weißt, was du entwickeln sollst", sagt Marquardt.

Aktuell wäre ein Engagement in der Serie aus Sicht von BMW nicht sinnvoll, da es sich um eine Einheitsformel handelt, die Herstellern keinen Raum zur technischen Entfaltung bietet. "Wir haben nach 2009 gesagt, dass alles, was wir im Motorsport machen, einen Bezug zur Serie haben muss", so Marquardt. Diesen sieht er bei der Formel E nicht gegeben.


Formel E in Malaysia, Putrajaya, Highlights

Die ausführliche Zusammenfassung des zweiten Saisonrennens der Formel E, in knapp 20 Minuten zusammengefasst. Weitere Formelsport-Videos

Doch nicht nur das stört den BMW-Motorsportchef. Auch das technische Konzept hält er, mit Blick auf die Vermarktung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb, für wenig förderlich. "Wenn man sich ansieht, welche Leistung und welche Reichweite der i3 erreicht, ist es aus Sicht von BMW nicht ideal, dass die Formel E nach 20 Minuten das Auto wechseln muss, weil der Akku leer ist", kritisiert Marquardt.

Hierdurch würden beim Zuschauer gängige Klischees über Elektroautos bestätigt, die durch die technische Entwicklung längst überholt seien. "Das habe ich damals auch dem Herrn Todt (Jean, FIA-Präsident; Anm. d. Red.) gesagt. Ich hätte mir vom Konzept her ein anderes Auto gewünscht."

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