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Formel E Berlin: Felix Rosenqvist feiert Debütsieg in Tempelhof

Mahindra-Pilot Felix Rosenqvist holt beim Formel-E-Rennen in Berlin seinen ersten Sieg, Nick Heidfeld gibt den deutschen Fans mit Rang drei Grund zum Jubeln

(Motorsport-Total.com) - Mahindra hat beim Samstagsrennen der Formel E in Berlin gleich doppelten Grund zu jubeln: Felix Rosenqvist konnte beim ersten Lauf auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof seinen ersten Sieg in der Elektromeisterschaft feiern. Gleichzeitig war es auch der erste Erfolg für den indischen Rennstall, der sich zwar schon öfter über Podestplätze freuen durfte, aber noch keinen Sieg eingefahren hatte.

Felix Rosenqvist

Felix Rosenqvist konnte in Berlin seinen ersten Sieg in der Formel E feiern Zoom

Das starke Ergebnis rundete Nick Heidfeld mit Rang drei ab. Der Deutsche gab seinen Fans beim Heimspiel einen Grund zum Feiern und stand bereits zum dritten Mal hintereinander auf der gleichen Stufe des Podests. Rang zwei dazwischen ging an Lucas di Grassi, der sich zuvor noch die Pole-Position holen konnte, Rosenqvist allerdings eine Runde vor dem Autowechsel ziehen ließ.

"Heute hat alles gut funktioniert", freut sich der Sieger nach dem Rennen und lobt die "fantastische Teamarbeit": "Heute Morgen fühlte sich das Auto schon fantastisch an. Wir konnten konstant konkurrenzfähige Rundenzeiten drehen." Teamkollege Heidfeld gibt sich derweil als fairer teaminterner Verlierer: "Ich bin glücklich, aber für das Team freue ich mich wirklich sehr", sagt er nach Rang drei.

Hitze nicht gut für Di Grassis Batterie

"Das Team hat in den zwei Jahren einen unglaublichen Job gemacht. Das ist wirklich außergewöhnlich, wenn man sieht, wo wir herkommen. Das Team verdient es", so der Mönchengladbacher. Nach dem Trainingserfolg reichte es im Qualifying "nur" zu den Rängen drei und vier, doch schon am Start gelang Mahindra ein guter Sprung. Rosenqvist und Heidfeld kassierten Jose-Maria Lopez (DS Virgin), der von Rang zwei schlecht gestartet war und sich im Ziel mit Rang vier begnügen musste.


Formel E in Berlin

Di Grassi konnte sich an der Spitze im Rennverlauf nicht absetzen und geriet gegen Rennmitte zusehends unter Druck von Rosenqvist. Weil bei ihm die Batterie stark überhitzte (wie beim restlichen Feld auch), konnte er das Tempo schließlich nicht mehr gehen und wurde vor Kurve 1 von Rosenqvist überholt. Der Schwede ging damit als Führender zum Autowechsel und konnte sich auch in der zweiten Rennhälfte nicht mehr von der Spitze verdrängen lassen.

"Die Hitze der Batterie war heute ein großes Problem", erklärt di Grassi. Besonders in den letzten beiden Runden des ersten Stints sei es so schlimm gewesen, dass er Rosenqvist überholen lassen musste. Trotzdem spricht er von einem "unglaublichen Tag". Denn er ist zufrieden, was er heute herausholen konnte: "Ich denke nicht, dass wir das beste Auto hatten. Ich habe also versucht, so viele Punkte wie möglich zu holen", so der Abt-Pilot.

Buemi: Erst Aufholjagd, dann Disqualikation

18 Zähler waren es, die er auf Sebastien Buemi gutmachen konnte. Der Schweizer wurde nach dem Rennen wegen illegaler Reifendrücke disqualifiziert, hatte zuvor aber ein starkes Rennen auf Rang fünf beendet und eigentlich Schadensbegrenzung betrieben. Der Schweizer landete im Qualifying nur auf dem 14. Rang und musste sich daher durch das Feld kämpfen. Das gelang ihm auch relativ gut: Zum Zeitpunkt des Autowechsels lag er bereits auf Rang neun. Gegen Daniel Abt (Abt), Sam Bird (DS Virgin) und natürlich seinen Teamkollegen Nicolas Prost kam er gut durch, und weil der vor ihm liegende Jean-Eric Vergne (Techeetah) noch eine Zeitstrafe für Unsafe Release bekam, gewann Buemi noch einen Rang.

Mit Rang fünf hätte er zehn wichtige Zähler einfahren und damit den Schaden gegenüber Lucas di Grassi in Grenzen halten können, doch die Disqualifikation wirft ihn zurück. Prost landete dahinter auf Rang fünf vor Daniel Abt, der wieder einmal mit seinem ungeliebten siebten Rang vorliebnehmen musste, bevor er noch einen Rang aufstieg. Sam Bird und Vergne holten als Siebter und Achter einige Punkte, Maro Engel (Venturi) ging beim Heimspiel mit Rang neun und zwei Punkte nach Hause. Oliver Turvey (NextEV) erbte Rang zehn.

Enttäuscht dürften vor allem die Teams Dragon (13. Jerome D'Ambrosio und 15. Loic Duval) und Andretti (16. Antonio Felix da Costa und 17. Robin Frijns) sein, die ohne Punkte blieben. Doch sie haben morgen noch einmal eine weitere Chance, weil am Sonntag noch einmal ein weiteres Rennen auf dem Programm steht.

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