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Maximilian Günther steigt 2018 in die Formel 2 auf

Maximilian Günther wird 2018 von der Formel-3-EM in die Formel 2 aufsteigen und dort für das Arden-Team an den Start gehen - Erster Deutscher seit Kirchhöfer

(Motorsport-Total.com) - Deutschland hat wieder einen Formel-2-Piloten. Maximilian Günther steigt 2018 aus der Formel-3-Europameisterschaft in das direkte Unterhaus der Formel 1 auf und wird dort für das Arden-Team an den Start gehen. Dort wird er Teamkollege des Japaners Nirei Fukuzumi werden, der bereits vom Team als erster Pilot der neuen Saison bestätigt wurde.

Maximilian Günther

Maximilian Günther steigt in die letzte Stufe vor der Formel 1 auf Zoom

"Ich bin absolut bereit, den nächsten Schritt zu gehen, und kann es kaum abwarten, gegen die weltbesten Nachwuchsfahrer anzutreten", betont der 20-Jährige, der in den vergangenen drei Jahren in der Formel-3-EM angetreten war. 2016 wurde er dort mit Prema Vizemeister hinter Lance Stroll, 2017 fuhr er auf den dritten Gesamtrang. Zuvor holte er bereits zwei Vizetitel im Formel-Masters.

Nun will er auch eine Stufe höher Erfolg: "Ende 2017 habe ich bereits einen Formel-2-Rennwagen in Abu Dhabi getestet (mit Racing Engineering; Anm. d. Red.) und mich auf Anhieb wohlgefühlt", sagt er weiter. "In dieser Saison gibt es brandneue Autos. Es ist wichtig, dass wir den neuen Rennwagen so schnell wie möglich verstehen, um direkt bei der Musik zu sein. Mit der erfahrenen Truppe von Arden bin ich überzeugt, dass uns der Umstieg gut gelingen wird."

"Wir freuen uns Maxi im Team zu begrüßen", sagt Ardens Teammanager Kenny Kirwan und lobt den Oberstdorfer: "In den vergangenen Jahren war er in der Formel-3-EM extrem konkurrenzfähig und konstant. Wir glauben, dass wir zusammen mit Nirei die Saison mit einer der stärksten und konstantesten Rookiepaarung der Formel 2 beginnen werden."


Formel-2-Testfahrten in Abu Dhabi

Das Arden-Team gehört zu den Dinos im Unterbau und tritt bereits seit 1997 (damals übrigens mit dem heutigen Red-Bull-Teamchef Christian Horner) in der zweiten Liga des Motorsports an. Seine erfolgreichste Zeit hatte man am Ende der Formel-3000-Epoche, als man drei Teamtitel in Folge und mit Björn Wirdheim und Vitantonio Liuzzi zwei Fahrermeisterschaften in Folge feiern konnte.

Deutschland gehörte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Nationen im direkten Unterhaus der Formel 1. Nico Rosberg (2005), Timo Glock (2007) und Nico Hülkenberg (2009) kamen in der Vorgängerserie GP2 zu Meisterehren, Marvin Kirchhöfer war 2016 jedoch bislang der letzte deutsche Pilot in der Meisterschaft. 2017 war in der neugegründeten Formel 2 kein Deutscher am Start.

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