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Zwei Sauber-Mechaniker leicht verletzt

Nach dem Boxenstopp-Unfall von Kamui Kobayashi mussten zwei Crewmitglieder medizinisch behandelt werden - Japaner räumt Fehler ein, Kaltenborn verzeiht

(Motorsport-Total.com) - Es war die Schrecksekunde des Rennens in Silverstone: Bei seinem Boxenstopp kam Kamui Kobayashi viel zu spät zum Stehen und räumte mit dem Sauber C30 mehrere Mechaniker ab. Viele weitere sprangen in letzter Sekunde zur Seite. Der Japaner schildert die Situation bei 'RTL': "Als ich gebremst habe, habe ich einfach gemerkt, dass das Auto vorne blockiert. Das haben wir im Trockenen gar nicht üben können, weil wir bis dato nur nasse Verhältnisse vorgefunden hatten", so Kobayashi.

Kamui Kobayashi

Auf der Strecke schnell, an der Box zu lange: Kamui Kobayashi

Er räumt ein, dass er den Unfall hätte verhindern können und die Box etwas übermotiviert ansteuerte. "Ich kämpfte um den Punkt und hatte einfach zu viel gewollt. Das war mein Fehler." Einen gewaltigen Schrecken jagte Kobayashi mit dem Fauxpas auch Monisha Kaltenborn am Sauber-Kommandostand ein. "Das war wirklich erschreckend", meint die designierte Teamchefin über den heranrauschenden Boliden gegenüber 'Sky Sports F1'.

Kaltenborn gibt Entwarnung: "Ich bin froh, sagen zu können, dass beide Mechaniker, die in das Medical Center mussten, wieder zurück sind. Einer hat sich den Daumen verletzt, der andere hat Schnittwunden und Prellungen am linken Bein." Sie atmet aus: "So schlimm, wie es aussah, war es dann nicht. Keine Knochenbrüche." Und auch Kobayashi kann sich noch über ein paar tröstende Worte freuen: "Der arme Kerl. Die Oberfläche ist hier ziemlich glatt", meint Kaltenborn.