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Zu langsam: Verwarnung für Kevin Magnussen

Weil Kevin Magnussen zu langsam gefahren ist, erhält er von den Stewards eine Verwarnung - Jolyon Palmer möchte nach Q2-Einzug weitere Punkte holen

(Motorsport-Total.com) - Mit den Rängen acht und neun hatte Renault im dritten Freien Training am Morgen überrascht, doch zu einer Sensation kam es im Qualifying dann nicht: Jolyon Palmer und Kevin Magnussen mussten sich in der Qualifikation mit den Rängen 16 und 18 begnügen und stellten ihre Boliden somit wieder in den üblichen Regionen ab, obwohl man nach der Trainingsleistung hoffnungsvoll in die Session gegangen war.

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen hat den Kommissaren nach zu sehr gebummelt Zoom

"Das Auto und die Bedingungen fühlten sich eigentlich ähnlich an, trotzdem scheinen wir Pace verloren zu haben", wundert sich Magnussen nach seinem frühen Aus. "Vielleicht haben die anderen zulegen können, das muss ich mir in den Daten anschauen." Doch der Däne war nicht nur auf seiner fliegenden Runde zu langsam unterwegs, sondern auch in seiner Auslaufrunde, weswegen er in das Visier der Stewards geriet.

Magnussen überschritt die zulässige Höchstzeit zwischen den beiden Safety-Car-Linien, doch weil er dabei keinen Fahrer behindert hat, kam er mit einer Verwarnung seitens der Rennkommissare davon. Da es Magnussens erste Verwarnung der Saison ist, hat sie vorerst keine Bedeutung.

Teamkollege Jolyon Palmer schwankt nach dem Qualifying hingegen ein wenig zwischen Freude und Ärger. Einerseits hat er den Einzug in Q2 geschafft, andererseits wäre aber mehr drin gewesen als nur Rang 16: "Leider habe ich auf meiner schnellen Flagge eine gelbe Flagge erwischt", ärgert er sich über den Patzer von Carlos Sainz in der Spoon-Kurve. "Das hat mich ein paar Zehntelsekunden gekostet, die mich auf Rang zwölf oder 13 gebracht hätten", so Palmer.

Dennoch ist er zuversichtlich, was mögliche zweite Punkte in Folge angeht: "Vergangene Woche sind wir auf Rang 19 gestartet und haben einen Punkt geholt, von daher gibt es definitiv eine Chance, morgen das gleiche zu schaffen", sagt der Brite. "Wir sehen ähnlich konkurrenzfähig aus, von daher werden wir pushen und schauen, was passiert."