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Zak Brown: Williams kann schaffen, was McLaren geschafft hat, aber ...

McLaren hat die sportliche Krise hinter sich gelassen und die Saison 2020 auf Rang drei in der WM beendet - Zak Brown traut auch Williams eine ähnliche Wende zu

(Motorsport-Total.com) - McLaren und Williams waren die beiden dominieren Formel-1-Teams der 80er- und 90er-Jahre. Zwischen 1984 und 1998 teilten die beiden Rennställe unglaubliche 14 von 15 Titeln in der Konstrukteurs-WM unter sich auf. Beide Teams setzen sich in diesen Jahren je siebenmal die Krone auf, lediglich 1995 grätschte Benetton einmal dazwischen.

Carlos Sainz, Nicholas Latifi, Lando Norris

Kann Williams bald wieder regelmäßig mit McLaren kämpfen? Zoom

Beide Traditionsteams eint allerdings nicht nur der Erfolg. So sehr man der Königsklasse einst den Stempel aufdrückte, so folgte im vergangenen Jahrzehnt der sportliche Niedergang beider Rennställe. Beide Teams feierten im Jahr 2012 ihren bis heute letzten Sieg, Williams schloss die WM zuletzt sogar dreimal in Folge auf dem letzten Platz ab.

Immerhin McLaren hat langsam bereits wieder die Kurve bekommen. Wurde man 2017 noch WM-Vorletzter, arbeitete man sich zuletzt wieder nach vorne. Es folgten die Endplatzierungen sechs, vier und zuletzt sogar der dritte Rang in der Konstrukteurs-WM. Zak Brown glaubt, dass auch Williams einen ähnlichen Weg gehen kann.


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"Ich denke, sie sind ein großartiges Rennteam", lobt der McLaren-Boss und erklärt: "Es gibt keinen Grund, warum sie es nicht schaffen sollten. Aber sie müssen weiter in das Team investieren." Brown erklärt: "Wir wissen, dass man in der Formel 1 Geld braucht, um schnell zu sein. Also müssen sie einfach weiter das Scheckbuch aufmachen."

"Die neuen Investoren werden eine Menge Geld investieren müssen. Sie haben weniger Einnahmen, weil sie in der Meisterschaft Zehnter geworden sind. Außerdem scheinen sie nicht viele Sponsoren zu haben", so Brown. Trotzdem ist das Team dank der neuen Besitzer von Dorilton Capital finanziell deutlich besser als in der Vergangenheit aufgestellt.


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Ist das das letzte Puzzlestück, das Williams in den vergangenen Jahren gefehlt hat? "Ich denke, sie haben die Leute, das Know-how, die Fähigkeiten. Sie brauchen nur einfach die Ressourcen, die ihnen [in den vergangenen Jahren] gefehlt haben. Es wird also einige Zeit dauern. Aber ich denke, sie haben [2020] einen großen Schritt gemacht", lobt Brown.

Zwar konnte Williams in der abgelaufenen Saison keinen einzigen WM-Zähler holen. Sportlich schaffte man aber zumindest den Anschluss an den Rest des Feldes. Im Qualifying war George Russell - anders als noch 2019 - ein regelmäßiger Kandidat für Q2. Trotzdem hat Williams noch immer einen großen Rückstand auf die Spitze.

Die Zeit wird zeigen, ob Williams unter der neuen Führung sportlich noch einmal komplett die Kurve bekommen kann.

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