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Wegen Aserbaidschan: Keine Rückkehr nach Südkorea

Flavio Briatore hat den Formel-1-Deal mit Aserbaidschan initiiert, der bedeutet, dass es für den Grand Prix von Südkorea keinen Weg zurück gibt

(Motorsport-Total.com) - Eine Rückkehr der Formel 1 nach Südkorea erscheint zunehmend unwahrscheinlich: "Ich möchte nicht dorthin zurückgehen", wird Bernie Ecclestone vom 'Independent' zitiert. Dabei hatte das asiatische Land ursprünglich einen im Jahr 2010 gestarteten Siebenjahresvertrag unterzeichnet, mit einer Option auf Verlängerung bis 2021.

Bernie Ecclestone und Flavio Briatore

Flavio Briatore hat für Bernie Ecclestone den Kontakt nach Aserbaidschan gelegt Zoom

Aber die Formel 1 und Südkorea, das war von Anfang an keine Love-Story. Neben den schmuddeligen Hotels stieß auch die schwierige Anreise nach Yeongam am Gelben Meer auf wenig Gegenliebe, und dass die Hauptstadt Seoul fünfeinhalb Autostunden entfernt liegt, war für die Zuschauerzahlen nicht gerade förderlich. Außerdem ist am Korean International Circuit bis heute nichts von der atemberaubenden Skyline zu sehen, die eigentlich rund um die Strecke entstehen hätte sollen.

"Sie haben gute Arbeit geleistet, was die Strecke angeht, aber sie haben darauf vergessen, all die anderen Dinge zu bauen, die sie bauen wollten", kritisiert Ecclestone. Doch Ersatz ist schon gefunden: "Wir haben einen Vertrag mit Baku gemacht. Dort geht es 2015 los, und das kommt statt Südkorea." Die Einigung mit Aserbaidschan hatte der Formel-1-Geschäftsführer im März überraschend bekannt gegeben.

Eingefädelt hat den Deal übrigens Ecclestones alter Bekannter Flavio Briatore, der die Formel 1 dem Präsidenten von Aserbaidschan schmackhaft machen konnte. Die ehemalige Sowjetrepublik lässt sich den Grand Prix angeblich umgerechnet 30 Millionen Euro pro Jahr kosten. Völliges Motorsport-Neuland ist Aserbaidschan nicht: In den vergangenen Jahren haben in Baku schon mehrere Sportwagen-Rennen stattgefunden.

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