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Wechsel in Formel E fix: Pascal Wehrlein 2019 nicht bei Toro Rosso

Kein Comeback in der Formel 1, aber ein Sprungbrett für die Zukunft: Pascal Wehrlein schließt sich dem Mahindra-Rennstall an und hält sich Türen offen

(Motorsport-Total.com) - Pascal Wehrlein fährt auch in der Saison 2019 nicht in der Formel 1. Wie am Dienstagmorgen bekannt wurde, geht der scheidende Mercedes-Junior im kommenden Jahr in der Elektro-Rennserie Formel E für den Mahindra-Rennstall an den Start. Heißt: Die (ohnehin geringe) Chance auf das freie Cockpit bei Red Bulls Junior-Team Toro Rosso ist dahin, doch Perspektiven weiter vorhanden.

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein darf sich über einen neuen Job in der Formel E freuen Zoom

Zwar ist unbekannt, wie lange sich Wehrlein an Mahindra gebunden hat, jedoch ist davon auszugehen, dass es kein Vertrag über drei Jahre sein wird, sondern einer mit kürzerer Laufzeit. Einen Deal bis 2021 hatte ihm Mercedes, das sich vorerst mit HWA und in Zukunft als reines Werksteam in der Formel E engagiert, angeboten. Doch damit wäre die Formel 1 auf absehbare Zeit perdu gewesen.

Mit Mahindra, wo Wehrlein seinen Landsmann Nick Heidfeld beerbt, kann er sich dagegen für ein Comeback empfehlen. Die indische Truppe schloss die vergangene Saison in der Konstrukteurs-Wertung als viertes von zehn Teams ab. Es besteht trotz der Konkurrenz durch die Hersteller Audi, Nissan und BMW durchaus Grund zu der Hoffnung, mit dem Auto Rennen gewinnen zu können.

Auch die Qualität seiner Konkurrenten ist so hochwertig, dass Formel-E-Erfolge Wert hätten. Mit Wehrleins Teamkollegen Jerome d'Ambrosio, Stoffel Vandoorne, Felipe Massa, Jean-Eric Vergne, Nelson Piquet jun-, Sebastien Buemi, Lucas di Grassi und Andre Lotterer tummeln sich sieben Ex-Formel-1-Fahrer im Starterfeld. Und der Thailänder Alexander Albon, der mit Toro Rosso in Verbindung gebracht wird, fährt auch mit. Sticht Wehrlein ihn aus, wäre es ein Signal für die Zukunft.