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Webber rechnet fest mit bisher bester Saison

Mark Webber, bisher noch nie besser als WM-Zehnter, möchte 2007 bei Red Bull Racing seine beste Formel-1-Saison abliefern

(Motorsport-Total.com) - Als Mark Webber 2005 zu Williams kam, träumte er insgeheim sogar vom WM-Titel, doch seine Hoffnungen wurden nicht erfüllt. Nun kehrt er zurück zu Red Bull Racing, also zu jenem Team, für das er unter Jaguar-Regie 2003 und 2004 schon einmal gefahren ist. Ganz so viel erwartet er sich diesmal nicht, dennoch setzt er sich ehrgeizige Ziele.

Mark Webber

Mark Webber erhofft sich für 2007 sein bestes Abschneiden in der Fahrer-WM

"Auf jeden Fall möchte ich meine beste Saison fahren", erklärte Webber, der bisher zwei zehnte Plätze (2003 und 2005) als beste WM-Endresultate auf seinem Konto hat, im Rahmen der Präsentation des neuen RB3. "Ich habe eine Fahrer-WM noch nie wirklich weit vorne beendet, aber ich möchte diesmal in der Weltmeisterschaft einen guten Schritt machen. Das würde dann ja logischerweise auch dem Team bei den Konstrukteuren helfen."#w1#

Wie gut das Auto sein wird, wollte der Australier nicht prognostizieren, grundsätzlich strahlte er beim Launch aber Zuversicht aus: "Mein erster Eindruck ist gut, aber andererseits reden alle vor dem ersten Rennen so viel, dass man es kaum fassen kann - genau wie Boxer vor einem großen Kampf. Da könnte man meinen, es werden alle 22 Fahrer auf dem Podium stehen, aber das wird mit Sicherheit nicht passieren", sagte er.

"Die Mechaniker, die an meinem Auto arbeiten, sind großteils die gleichen wie schon damals." Mark Webber

Die Eingewöhnung ins Team ist jedenfalls seine geringste Sorge, schließlich ist er mit vielen Gesichtern in Milton Keynes noch aus der Jaguar-Zeit vertraut: "Ich habe mich recht rasch eingefunden", gab der 30-Jährige zu Protokoll. "Ich besuchte das Team schon nach dem Ende der Saison ein paar Mal, und die Mechaniker, die an meinem Auto arbeiten, sind großteils die gleichen wie schon damals."

Einziges kleines Fragezeichen ist noch die Sitzposition, weil Webber mit seinen 1,84 Metern nicht gerade über eine ideale Rennfahrerstatur verfügt. Allerdings betonte er, es könne "viel schlimmer" sein, "aber wir arbeiten sowieso noch dran. Wenn wir nach Melbourne fahren, werde ich mich sicher wohl fühlen." Vorteil: Teamkollege David Coulthard ist nur um zwei Zentimeter kleiner, es ist also keine Spezialanfertigung notwendig.

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