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"Voll im Soll": Platz sechs in Spa für kämpferischen Hülkenberg

Nico Hülkenberg ist beim Belgien-Grand-Prix erster Verfolger der Top-3-Teams und belohnt sich nach einer kämpferischen Leistung mit Platz sechs

(Motorsport-Total.com) - Renault-Pilot Nico Hülkenberg fuhr im Rennen der Formel 1 zum Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps auf Platz sechs. Damit war der Deutsche einmal mehr bester Fahrer des Mittelfelds und holte aus dem Rennen auf der Powerstrecke von Spa, die seinem Renault nicht entgegenkommt, das Maximum heraus. "Ich würde sagen voll im Soll, alles erreicht, was möglich war", lautet sein Fazit. "Wenn die Top-3-Teams ins Ziel kommen, ist es in der Regel ein siebter (Platz; Anm. d. Red.). Wenn einer ausfällt, wie heute Max (Verstappen; Anm. d. Red.), haben wir Glück und kriegen ein paar Punkte mehr", so Hülkenberg nach dem Rennen.

Esteban Ocon, Nico Hülkenberg, Fernando Alonso

Zu dritt in Richtung Kurve 5: Hülkenberg im Dreikampf mit Ocon und Alonso Zoom

Dabei hatte dieses für den Deutschen alles andere als optimal angefangen. "Ich hatte einen üblen Start, richtig schlecht. Ich glaube, irgendwas war mit der Kupplung nicht in Ordnung", erklärt Hülkenberg. Davon ließ er sich aber nicht aus dem Konzept bringen, sondern kämpfte sich gleich zurück auf Platz acht. "Ich bin gut durch Kurve 1 gekommen, bekam einen guten Windschatten von Sergio (Perez; Anm. d. Red.) und habe den vor der Eau Rouge niedergerungen", berichtet Hülkenberg zufrieden.

In Runde zwei kam es dann auf der Kemmel-Geraden zu einem sehenswerten Dreikampf. Hülkenberg saugte sich an Fernando Alonso heran und setzte zum Überholmanöver an. Doch von hinten kam mit der Power des Mercedes-Motors in seinem Force India auch Esteban Ocon. Zu dritt nebeneinander fuhren die drei Piloten in Richtung Kurve 5, wo sie sich dann über die Vorfahrt einig wurden.

"Da wurde es kurzzeitig sehr, sehr eng, aber das hat Spaß gemacht", sagt Hülkenberg. "Rad-an-Rad-Racing ist das, was wir alle sehen wollen." Anschließend brachte nur noch die Safety-Car-Phase nach der Kollision der beiden Force-India-Fahrer Hülkenbergs sechsten Platz in Gefahr, doch der Emmericher konnte sich auch nach dem Neustart erfolgreich verteidigen.


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"Wir sind brutal langsam auf der Geraden. Wir haben uns an diesem Wochenende für Abtrieb entscheiden, aber so bin ich am Ende noch mal unter Druck geraten", erklärt Hülkenberg. "Es sah zwar gerade im Mittelteil ziemlich einsam aus, aber am Anfang und am Ende musste ich richtig hart arbeiten für mein Geld. Ein guter Job von mir und dem ganzen Team", fasst er sein Wochenende zusammen.

Mit dem Rückenwind des Erfolgserlebnisses aus Spa geht es für Hülkenberg in dieser Woche zum Italien-Grand-Prix nach Spa, wo allerdings auch wieder das gefragt ist, woran es Renault etwas mangelt: Motorleistung. "Von der Erwartung her dürfte Monza schwieriger für uns sein. Da muss man einfach den Flügel flach stellen, braucht Top-Speed", sagt Hülkenberg. "Das war an diesem Wochenende nicht unsere Stärke, daher bin ich nur gedämpft optimistisch."

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