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Vettel: "Mark war in seiner eigenen Liga"

Der Red Bull Racing-Pilot gibt sich nach dem Rennen enttäuscht angesichts der zahlreichen Probleme, mit denen er zu kämpfen hatte

(Motorsport-Total.com) - Dass es Sebastian Vettel beim Großen Preis von Spanien nicht leicht haben würde, war im Vorfeld klar, schließlich startete der Red Bull Racing-Pilot hinter seinem Teamkollegen. Und als er am Start nicht am Australier vorbei kam, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass er sich mit dem zweiten Rang begnügen muss.

Sebastian Vettel

Vettel stand die Enttäuschung nach dem Rennen ins Gesicht geschrieben Zoom

Doch dann fiel der Deutsche beim Boxenstopp zunächst hinter Lewis Hamilton zurück. Später ereilte ihn ein technisches Problem, als die Bremsen kurz davor waren, ihren Geist komplett aufzugeben. Zunächst rutschte er ins Kiesbett und musste sich einen neuen Reifensatz abholen, am Ende profitierte er vom Ausfall Lewis Hamiltons und kam als Dritter doch noch auf das Podium.#w1#

"Heute ist eine Menge schief gegangen, das war eine sehr wilde Fahrt", so Vettel. "Der Start war in Ordnung, aber es gab keine Chance, an Mark vorbei zu gehen. Das war das Risiko auch nicht wert. Wo ich fuhr, war es ziemlich rutschig, ich wollte aus diesem Grund nicht außen vorbeifahren."

Gegen Webber, der ihn schon im Qualifying knapp geschlagen hatte, gab es diesmal keine Chance: "Ich war nicht schnell genug. Ich hatte mit der Balance zu kämpfen. Ich war mit dem Auto nicht glücklich, habe mich nicht wohl gefühlt. Ich hatte nicht die Haftung, sowohl auf der Vorderachse als auch auf der Hinterachse", so der Rennfahrer aus Heppenheim, der wegen technischer Probleme seinem Frontflügel nicht vorstellen konnte. "Mark war heute in seiner eigenen Liga."

Beim Boxenstopp musste er sich bekanntlich zwischenzeitlich sogar Lewis Hamilton geschlagen geben: "Das war etwas unglücklich. Der Boxenstopp war zum einen etwas langsam, zudem mussten wir abwarten, bis die Boxengasse frei war. Das hat uns sehr viel Zeit gekostet."

"15 Runden vor Ende des Rennens ist mir die Bremse flöten gegangen. Wir hatten Glück, das Auto überhaupt noch nachhause zu bringen. Ich bin die letzten zehn Runden um die Strecke gefahren, ohne viel zu bremsen. Gott sei Dank hatten wir nach hinten einen großen Abstand."


Fotos: Sebastian Vettel, Großer Preis von Spanien, Sonntag


Erneut war es also die Technik, die Vettel Probleme bereitete, der nun zehn WM-Punkte Rückstand auf den WM-Führenden Jenson Button hat, sieben WM-Punkte vor Teamkollege Mark Webber auf der dritten Position liegt. "Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll. Das ist zwar keine schlechte Position, aber ich denke, dass wir heute ein ziemlich schlechtes Rennen hatten, ziemlich viele Dinge passiert sind."

"Natürlich ist es gut, ein paar Punkte geholt zu haben. Wir müssen weiter arbeiten und Druck machen. Das Auto ist schnell, aber man muss in der Lage sein, das jedes Mal zu nutzen. Die Chance beträgt 50 Prozent, dass wir es schaffen. Mark hatte ein Rennen ohne irgendwelche Probleme, für mich lief es diesmal genau anders herum."

Nun blickt Sebastian Vettel hoffnungsvoll in Richtung Monte Carlo: "Nächste Woche geht es weiter, wir müssen noch einiges an uns verbessern. Wir müssen deutlich konstanter werden, damit wir bis zum Ende des Jahres vorne dabei bleiben können."

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