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Überlegene Bestzeit für Villeneuve in Jerez
Jacques Villeneuve war bei den heutigen Testfahrten klar schneller als die Konkurrenz - Formel-1-Debüt von Markus Winkelhock gelungen
(Motorsport-Total.com) - Bei neun bis 19 Grad Lufttemperatur und strahlendem Sonnenschein fand heute im spanischen Jerez der vierte Testtag dieser Woche statt. Für fünf Teams waren insgesamt zehn Fahrer im Einsatz, von denen Jacques Villeneuve überlegen Bestzeit fuhr. Der Kanadier unterstrich damit die positive Tendenz beim neuen BMW Sauber F1 Team.

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Jacques Villeneuve setzte heute ein erstes Highlight für das BMW Sauber F1 Team
Villeneuve umrundete den 4,428 Kilometer langen Kurs im schnellsten seiner 101 Versuche in 1:18.752. Damit war er zwar langsamer als die Topmarken der vergangenen Tage, doch er nahm seinem nächsten Verfolger, Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes/94 Runden) stattliche 0,781 Sekunden ab. Letzterer fuhr übrigens nicht mit dem neuen V8-Motor, sondern mit einem V10 mit zwei abgeschalteten Zylindern.#w1#
Während BMW mit dem neuen Triebwerk ordentliche Fortschritte machte, konzentrierte sich Toyota neuerlich darauf, mit dem TF106 ein passendes Setup für die Bridgestone-Reifen zu finden. Das japanisch-deutsche Team bewegt sich diesbezüglich weiterhin ein wenig im Kreis, auch wenn Ricardo Zonta (+ 1,053/60 Runden) und Jarno Trulli (+ 1,118/77 Runden) heute die relativ starken Positionen drei und vier belegten.

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Auch heute wurde in Jerez wieder bis in die späten Abendstunden getestet Zoom
Alexander Wurz (+ 1,467/111 Runden) wurde im "Silberpfeil" mit dem neuen Mercedes-V8-Motor Fünfter, unmittelbar gefolgt von Marc Gené, der mit seiner V8-Version des Ferrari F2004 aus dem Vorjahr eine Runde mehr abspulte als der Österreicher. Gené führte gemeinsam mit Bridgestone ein Reifentestprogramm durch, arbeitete parallel dazu aber auch am V8-Triebwerk, das mit dem neuesten Benzin von 'Shell' gefüttert wurde.
Für am meisten Fahrbetrieb sorgte das MF1-Racing-Team, welches gleich vier Piloten auf die Strecke gehen ließ. Neuzugang Christijan Albers (9./+ 3,931/25 Runden) setzte seine Eingewöhnungsphase in einem Chassis mit Toyota-V10-Motor fort, während seine Stallkollegen ein V8-Triebwerk eingebaut hatten. Albers erlitt zweimal technische Probleme, blieb einmal mit zu niedrigem Benzindruck und einmal mit einem elektronischen Defekt stehen.
Von den Newcomern schnitt sehr zur Freude der deutschen Formel-1-Fans Markus Winkelhock (7./+ 2,104/52 Runden) mit Abstand am besten ab: Der 25-Jährige ließ den Russen Roman Rusinov (8./29 Runden) um 1,134 und den Italiener Fabrizio Del Monte (10./27 Runden) sogar um 3,494 Sekunden hinter sich. Winkelhocks Chancen auf den Freitagstestfahrervertrag, der ja nach Sponsorenproblemen bei Nicky Pastorelli wieder zu haben ist, sind damit wohl gestiegen.

