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Treffen in Genf: Geht es mit der Wunder-Aufhängung weiter?

In Genf treffen sich am Dienstag die Technikchefs der Formel-1-Teams: Sie wollen vor allem über die Aufhängungen von Mercedes und Red Bull sprechen

(Motorsport-Total.com) - Die Konkurrenz von Mercedes und Red Bull versucht derzeit alles, um hinter das Geheimnis der Aufhängung der beiden Topteams zu kommen, doch weder das Abwerben von Ingenieuren noch diverse Regelanfragen bei FIA-Renndirektor Charlie Whiting haben zum Erfolg geführt. Alle möglichen Lösungsansätze von Ferrari sind wohl illegal, doch laut 'auto motor und sport' soll die FIA die Systeme von Mercedes und Red Bull für legal erklärt haben.

Pascal Wehrlein

Mercedes und Red Bull sind der Konkurrenz einen Schritt voraus Zoom

Der Streit um die "aktiven" Fahrwerke geht vor der Saison nun in die nächste Runde. Morgen treffen sich die Technikchefs der Formel-1-Teams in Genf zu einer Sitzung, in der es auch um die Aufhängungen gehen soll. Die Konkurrenz der Topteams sehen deren Lösung im Graubereich und fürchten 2017 um ihre Konkurrenzfähigkeit - allerdings weiß neben Mercedes und Red Bull nur die FIA wie es funktioniert.

Angeblich wollen die Technikchefs die FIA nun auffordern, dass Mercedes und Red Bull ihr Geheimnis lüften sollen, oder der Weltverband soll darlegen, wieso deren System legal ist und das von Ferrari und Co. nicht. Möglicherweise droht beim Saisonauftakt in Melbourne ein Protest, der die beiden Teams zum Offenlegen zwingt.

Konkret geht es bei der Aufhängung darum, dass sich das Auto auf der Geraden absenkt, um einen Strömungsabriss am Diffusor zu generieren, der die Boliden schneller macht. Es gilt jedoch herauszufinden, warum dies in den schnellen Kurven nicht passiert. (Die genaue Aufschlüsselung des "Aufhängungskrieges" erklärt.)