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Toto Wolff: "Ich würde das DRS überhaupt freigeben"

Mercedes-Teamchef Toto Wolff outet sich als "Fan" des DRS und findet, dass es nicht nur in DRS-Zonen freigegeben werden sollte - Diskussion um Strafen im Rennen

(Motorsport-Total.com) - Beim bevorstehenden Grand Prix von Großbritannien gibt es wie zuletzt in Spielberg drei DRS-Zonen. Die erste befindet sich nach Kurve 5 (Aintree), die zweite ausgangs Kurve 14 (Chapel), die dritte nach Kurve 18 (Club). Doch das Thema DRS insgesamt und vor allem die sich mehrenden DRS-Zonen werden im Fahrerlager teilweise kritisch beäugt.

Toto Wolff

Toto Wolff bekennt sich dazu, ein Fan der Überholhilfe DRS zu sein Zoom

Ganz anders Toto Wolff: "Je mehr Überholmöglichkeiten es gibt, desto besser. Ich bin ein Fan des DRS", sagt der Mercedes-Teamchef im Interview mit dem 'ORF'. Wolff plädiert sogar für einen noch radikaleren Ansatz als bisher: "Ich würde das DRS überhaupt freigeben. Wer sich traut, soll es in den Kurven offen halten. Aber da spielt die FIA nicht so mit."

Aktuell ist das sogenannte "Drag-Reduction-System" nur in designierten Zonen freigegeben. Befindet sich ein Fahrer am Detektionspunkt innerhalb einer Sekunde zum Vordermann, kann er das DRS mittels Knopfdruck aktivieren, den Heckflügel flacher stellen und somit den Luftwiderstand reduzieren, um ein paar km/h schneller zu sein als der Vordermann.

Ein Umdenken könnte sich Wolff auch bei den Strafen, die während eines Rennens vergeben werden, vorstellen: "Vielleicht sollte man das gesamte System überdenken und sagen, dass Strafen erst am Rennende ausgesprochen werden. Dann wissen wir, was herauskommt", schlägt er vor und wirft gleichzeitig ein: "Aber dann machst du ein Fass auf, das unlösbar ist."


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Für Diskussionen sorgte in Le Castellet nämlich die Fünf-Sekunden-Strafe für Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot hatte in der ersten Kurve Valtteri Bottas angeschubst, kam aber trotz der Strafe vor dem Mercedes-Piloten ins Ziel. "Eigentlich", findet Wolff, "müsste die Strafe so sein, dass er eine schlechtere Position hat als derjenige, den er getroffen hat."

"Das weißt du aber zu Beginn nicht. Als Steward musst du sofort eine Strafe aussprechen. Da standen fünf oder zehn Sekunden, eine Durchfahrtsstrafe oder eine Stop-&-Go-Strafe zur Wahl. Alles hätte vielleicht das gleiche Ergebnis gebracht", sagt er.

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