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Toro Rosso: Zuversicht nach starker Südkorea-Leistung

Toro Rosso erwartet in Indien mit einer starken Leistung, da der Kurs Ähnlichkeiten mit Südkorea hat - Dort egalisierte man zuletzt das beste Saisonergebnis

(Motorsport-Total.com) - Das Toro-Rosso-Team befindet sich derzeit in einem Hoch: Nach einem zähen Saisonstart landete der Rennstall aus Faenza abgesehen vom Heimrennen in Monza immer in den Punkterängen - in Südkorea egalisierte man sogar das beste Saisonergebnis von Spa-Francorchamps mit sechs WM-Punkten: Jean-Eric Vergne wurde Achter, Daniel Ricciardo - trotz eines Bremsdefekts - Neunter. In Indien soll die Serie nun weitergehen. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, denn bei der Premiere auf dem Buddh-International-Circuit sicherte Jaime Alguersuari dem Team einen achten Platz.

Jean-Eric Vergne

Rollt der Toro-Rosso-Express auf dem Buddh-International-Circuit weiter? Zoom

"In Südkorea hatten wir ein gutes Wochenende mit einer grundsätzlich guten Performance", blickt Ricciardo mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. "Es ist natürlich ein bisschen schade, dass mich ein Problem das beste Saisonergebnis gekostet hat, dennoch ist es gut, in die Punkte gefahren zu sein. Wir haben auch das beste Ergebnis des Jahres egalisiert."

Ungewöhnliche Simulatortests in Südkorea

Die Zeit zwischen den Rennen in Südkorea und Indien nutzte der "Aussie" zu einem unkonventionellen Simulatortest - anstatt sich auf den Buddh-International-Circuit einzuschießen, drehte er noch einmal in Yeongam seine virtuellen Runden: "Nach Südkorea verbrachte ich zwei Tage im Simulator. Ich fuhr noch einmal in Südkorea. Wir haben das Rennwochenende mit dem Simulator verglichen, um die Korrelation zu überprüfen, was wir im Laufe des Wochenendes und was wir im Simulator verändert haben."

"Die Strecke in Indien macht Spaß, ich habe das Layout genossen." Daniel Ricciardo

"Wir wollten wissen, wie gut der Simulator verglichen mit dem Feedback an der Rennstrecke ist. Das war interessant. Und dann machten wir in Suzuka noch ein paar eher technische Tests - dort sind wir zwar bereits gefahren, aber um eine gute Konstanz zu erreichen, fuhr ich dort im Simulator viele Runden."

Für Ricciardo bedeutet Indien kein Neuland, schließlich war er im Vorjahr im HRT-Boliden bei der Premiere am Start. Im Blickpunkt der Medien stand aber sein Teamkollege, Lokalmatador Narain Karthikeyan: "Die indische Presse war nur an ihm interessiert, und er war dort eine Art Superstar."

Ricciardo: Warum Toro Rosso stark sein müsste

Dennoch erlebte er ein gutes Wochenende: "Am Freitag hatte Bernie Geburtstag, und auch das Rennen lief ziemlich gut. Die Strecke hat Spaß gemacht, ich habe das Layout genossen. Am Freitag war es sehr schmutzig, aber es wurde sauberer, und am Samstag und am Sonntag hatten wir einen guten Grip. Ich rechne damit, dass es diesmal sogar besser sein wird - es wird sicher mehr Gummiabrieb geben."

Aus der guten Vorjahresperformance seines aktuellen Teams schöpft er Zuversicht: "Es war aber eines ihrer besseren Wochenenden - wenn man sich danach richten will, ist das ein gutes Zeichen. Hoffentlich läuft es auch für uns gut."

Und auch das vergangene Wochenende ermutigt Ricciardo für Indien, schließlich sieht er Ähnlichkeiten zwischen den Kurses und Südkorea und Indien: "Dieser glatte Asphalt ist sehr ähnlich wie ihn Südkorea. Ob es das ist, was unserem Auto liegt, ist noch unbestätigt. Hoffentlich ist das der Fall, und wir können in Indien stark sein. Ich habe das Gefühl, dass wir dort nicht langsam sein sollten."

Vergne freut sich über Aufwärtstrend

"Jedes Rennen macht mich zu einem besseren Fahrer." Jean-Eric Vergne

Teamkollege Vergne erkennt bei Toro Rosso ebenfalls einen Aufwärtstrend. Er führt dies aber darauf zurück, dass die Kurse der zweiten Saisonhälfte dem STR7 besser liegen als die in der ersten Saisonhälfte: "Die Strecken, wo wir gut waren, liegen uns wahrscheinlich besser. Ich verbessere mich auch, da ich ja ein Rookie bin. Jedes Rennen macht mich zu einem besseren Fahrer."

Die gute Form des Teams, wo seit Ende der Sommerpause nicht mehr Giorgio Ascanelli, sondern James Key die technische Verantwortung trägt, führt er auch auf die gewonnenen Erfahrungswerte mit dem Boliden zurück: "Als Team sind wir sehr gut - wir beginnen, das Auto jetzt wirklich zu verstehen. Wir haben zwar leider nicht sehr viele Updates, die uns nach vorne bringen, aber wir leisten jetzt mit dem, was uns zur Verfügung steht, eine bessere Arbeit." Für Indien ist er zuversichtlich: " Das Auto sollte hier gut funktionieren, denn auch in Südkorea lief es gut. Die Strecke hat ein paar Ähnlichkeiten mit Südkorea. Wir sollten also wieder stark sein."

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