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Teamfarben und nominierte Fahrerin: F1-Academy 2024 mit stärkerem F1-Bezug

Die Frauen-Rennserie F1-Academy fährt 2024 nicht nur im Rahmenprogramm der Formel 1, sondern weist von jedem Team je ein Auto und Nachwuchspilotin auf

(Motorsport-Total.com) - In der Frauen-Rennserie F1-Academy läuft derzeit die Premierensaison 2023. In der bevorstehenden Saison 2024 wird die von der Formel-1-Organisation ins Leben gerufene Rennserie - de facto die Nachfolgeserie für die insolvent gegangene W-Serie - noch stärkeren Formel-1-Bezug aufweisen.

Titel-Bild zur News: F1-Academy

Die F1-Academy trägt 2024 die zweite Saison ihrer noch jungen Geschichte aus Zoom

So wird es im Starterfeld mit 15 Autos für die F1-Academy 2024 zehn Autos geben, die sowohl farblich als auch fahrerisch eng mit einem Formel-1-Team in Verbindung stehen. Jedes der zehn Formel-1-Teams darf dann eine Rennfahrerin benennen.

Was das Design des Autos betrifft, wird man das Formel-1-Design wiedererkennen. Die restlichen fünf Autos im Starterfeld der F1-Academy werden von Fahrern anderer Serienpartner pilotiert. In der laufenden Saison 2023 der F1-Academy fahren die 15 Autos mit Unterstützung von fünf Formel-2-Teams (ART, Campos, Carlin, MP und Prema).

Laut Susie Wolff, die der F1-Academy als geschäftliche Leiterin vorsteht, ist der stärkere Formel-1-Bezug ab 2024 "ein Meilenstein, der nicht nur zeigt, wie stark die F1-Academy von der gesamten Formel-1-Gemeinschaft unterstützt wird, sondern der auch eine ganze Generation junger Mädchen inspirieren wird, um die Möglichkeiten des Motorsports auf und abseits der Rennstrecke zu erkennen".

Formel-1-Boss Stefano Domenicali ergänzt: "Wir haben die F1-Academy ins Leben gerufen, um einen echten und dauerhaften Wandel herbeizuführen und sicherzustellen, dass junge weibliche Talente über das richtige System verfügen, um ihre Träume verfolgen und verwirklichen zu können. Der heutige Tag ist ein sehr wichtiger Moment, denn er zeigt, welche Wirkung das Projekt hat und welche Unterstützung es in der gesamten Formel-1-Gemeinde erfährt."

Marta Garcia, Carrie Schreiner und Lena Bühler

Podium in Zandvoort: 1. Carrie Schreiner, 2. Marta Garcia, 3. Lena Bühler Zoom

In der Premierensaison 2023 fährt die F1-Academy nur einmal im Formel-1-Rahmenprogramm, nämlich im Oktober auf dem Circuit of The Americas in Austin. Das USA-Wochenende wird das Saisonfinale der Frauenrennserie (F1-Academy-Kalender 2023).

In der Saison 2024 fährt die F1-Academy dann regelmäßig im Formel-1-Rahmenprogramm, was laut Domenicali "den Bekanntheitsgrad und das Profil der Rennserie weltweit erhöhen wird".

Und Susie Wolff sagt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Aufnahme in den Formel-1-Kalender für das nächste Jahr und der Durchführung von Discover-Your Drive-Events im Vorfeld unserer Rennen langfristig einen positiven Einfluss auf unseren Sport ausüben werden."

Sechs Rennen vor Schluss der Saison 2023 der F1-Academy liegt die ehemalige W-Serie-Pilotin Marta Garcia an der Spitze der Punktewertung. Die Spanierin hat vier der 15 bisher ausgetragenen Rennen gewonnen. Lena Bühler aus der Schweiz rangiert nach zwei Saisonsiegen auf dem dritten Tabellenplatz, Carrie Schreiner aus Deutschland nach einem Saisonsieg auf dem zehnten Tabellenplatz.

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