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Sirotkin: "Motorsport wird in Russland immer größer"

Sergei Sirotkin freut sich nicht nur wegen seines Trainingseinsatzes für Sauber auf den Großen Preis von Russland: "Das wird ein großer Tag"

(Motorsport-Total.com) - Für Sergei Sirotkin gibt es an diesem Wochenende gleich zwei Gründe zu Freude. Mit dem Großen Preis von Russland in Sotschi ist die Formel 1 zum ersten Mal in seinem Heimatland zu Gast. Dabei kommt es am Freitag zu einer doppelten Premiere, denn im ersten Freien Training kommt Sirotkin bei Sauber zu seinem ersten Einsatz im Rahmen eines Grand Prix. "Es ist nicht nur für mich, sondern für ganz Russland ein tolles Wochenende, auf das wir lange gewartet haben", sagt der junge Russe. "Das wird ein großer Tag. Alle sind aufgeregt."

Sergei Sirotkin

Sergei Sirotkin wird im ersten Freien Training für Sauber fahren Zoom

Für Sirotkin wird es die zweite Ausfahrt im C33 sein, nachdem er bereits im Mai beim Test in Bahrain im Auto gesessen hatte. Die Vorbereitung auf sein Grand-Prix-Debüt unterschied sich heute nicht wesentlich von der der Stammfahrer. "Ich bin mit den Ingenieuren um die Strecke gegangen, und wir haben besprochen, was ich zu tun habe", so Sirotkin. "Nichts besonderes."

Zur Aufgabenstellung am Freitagmorgen sagt der Russe: "Ich muss verstehen, wie das Auto funktioniert und wie die Strecke ist, und dann können wir mit unserem Programm beginnen. Ich werde versuchen, meinen Job gut zu machen." Vom Kurs im Olympiapark schwärmt Sirotkin bereits jetzt. "Es ist eine sehr schöne Strecke, auch die Umgebung. Das sah man schon bei den Olympischen Spielen. Die Strecke sieht gut aus, der Asphalt ist sehr eben."


Fotos: Großer Preis von Russland, Pre-Events


Sirotkin hofft, dass die Premiere der Formel 1 den in Russland in den vergangenen Jahren aufkeimenden Motorsport-Boom befeuert: "Es wird von Jahr zu Jahr mehr, und dieses Wochenende wird ein weiterer großer Schritt sein. Motorsport wird in Russland immer größer, was mich freut." Allerdings plagen sich auch russische Rennfahrer mit den gleichen Sorgen herum wie viele Kollegen in anderen Ländern auch: Die Suche nach Sponsoren. "Das ist immer noch ein schwieriger Punkt", erklärt Sirotkin. "Ich glaube aber nicht, dass es schlimmer als in Europa ist."

Der Freitagseinsatz für Sauber soll für Sirotkin nur ein erster Schritt in der Königsklasse sein. Mittelfristig will der Russe Stammfahrer werden. "Das Ziel ist die Formel 1. Zu 100 Prozent. Wir arbeiten daran. Es ist noch nichts hundertprozentig und gibt noch nichts zu verkünden, aber wir sind nicht mehr weit von einer Entscheidung entfernt", so Sirotkin.

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