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Silverstone setzt Liberty unter Druck: Können auch ohne Formel 1 leben!

In Silverstone will man sich breiter aufstellen, damit man nicht mehr auf die Formel 1 angewiesen ist, auch wenn man den Grand Prix gerne behalten möchte

(Motorsport-Total.com) - Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle hat die Formel-1-Verantwortlichen gewarnt, dass die britische Traditionsstrecke den Grand Prix nicht fortsetzen wird, sollten die Bedingungen nicht stimmen. Der Kurs hatte zuletzt eine Ausstiegsklausel gezogen, die nach dem Rennen 2019 wirksam wird. Damit wird der bis ursprünglich 2026 laufende Vertrag, der jährlich steigende Antrittskosten beinhaltet, aufgelöst.

Kimi Räikkönen

Silverstone besitzt nur noch einen Vertrag bis 2019 mit der Formel 1 Zoom

In Silverstone erhofft man sich einen besseren Deal mit Liberty Media, der die horrenden Vorstellungen von Bernie Ecclestone ablösen soll. "Wir haben uns selbst in die Bredouille gebracht, weil wir ein Geschäft hatten, das allein durch den Grand Prix finanziert wurde", sagt Pringle bei einer Rede bei den BRDC-Awards, bei denen auch Formel-1-Boss Chase Carey anwesend war.

Weil das Geschäftsmodell jedoch nicht tragbar war und die Strecke in finanzielle Schieflage brachte, musste man ein neues Modell ausarbeiten. Silverstone wird bald ein Hotel bauen, in Kürze die neue Besucherattraktion Silverstone Experience eröffnen und Luxusunterkünfte vermieten. Zudem gehört auch Aston Martin zu Pächtern auf dem Gelände, was ebenfalls Geld einbringt.

"Es läuft in die richtige Richtung und gibt uns die Zuversicht zu sagen: Wir wollen den Grand Prix, aber nicht zu jedem Preis!", so Pringle. Man wird ein breiter aufgestelltes Modell haben, sodass man auch ohne die Formel 1 überleben könnte. "Aber wir hätten natürlich lieber eines mit ihr."


Fotostrecke: Triumphe & Tragödien in Großbritannien

Liberty Media hatte immer wieder betont, dass man neben neuen Märkten auch die Kernrennen nicht vergessen möchte. "Die Fans, die den Sport am längsten verfolgt haben, sind hier in Europa. Und man muss den Sport auf den Grundsockeln aufbauen", sagt Carey. Zwar will man den Sport mit neuen Rennen frisch halten, "aber wir wollen auch in Ehren halten, was den Sport so lange so kostbar gemacht hat."

In Silverstone fand am 13. Mai 1950 das erste Formel-1-Rennen der Geschichte statt.

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