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Silverstone: Barrichello Tagesschnellster vor Heidfeld

Bei gutem Wetter fand heute der erste Testtag in Silverstone statt, an dem vier Teams mit sieben Fahrern im Einsatz waren

(Motorsport-Total.com) - Bei trockenen Bedingungen, am Vormittag zunächst Sonne und später dann wolkenbedecktem Himmel, ging heute der erste Testtag dieser Woche in Silverstone über die Bühne.

Rubens Barrichello (Ferrari)

Barrichello war am Dienstag der schnellste Pilot in Silverstone

Mit Ferrari, BMW-Williams, BAR-Honda und Jaguar Racing hatten sich insgesamt vier Teams auf dem 5.141 Kilometer langen Kurs eingefunden, um sich auf den dort in einem Monat stattfindenden Grand Prix und die bevorstehenden Rennen vorzubereiten.

Insgesamt verlief der erste Testtag relativ problemlos für die Teams, sieht man einmal von der auf Grund einer losen Radmutter durch Rubens Barrichello hervorgerufenen einzigen Testunterbrechung ab.

Der Brasilianer war es auch, der in 1:21.101 Minuten die schnellste Rennrunde drehte. Teamkollege Michael Schumacher war in 1:21.666 Minuten eine halbe Sekunde langsamer unterwegs gewesen und belegte am Ende Platz 3 im Tagesklassement. Der dritte für Ferrari aktive Pilote war Felipe Massa, der hinter dem Steuer eines F2002 einen Reifentest für Bridgestone absolvierte, während sich die beiden Stammpiloten auf die Abstimmung des F2003-GA konzentrierten.

Zweitschnellster Fahrer des heutigen Tages war Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher drehte insgesamt 76 Runden, die schnellste davon in 1:21.569 Minuten. Auf dem Programm standen für den Sauber-Piloten Tests aerodynamischer Komponenten und der Reifen.

Platz vier ging an BMW-Williams-Pilot Juan-Pablo Montoya, der auf seiner schnellsten Runde 1 Sekunde langsamer als Barrichello gewesen war. Der Kolumbianer konzentrierte sich jedoch überwiegend auf die Abstimmung des FW25 für das Rennen auf dem Nürburgring und brachte es auf 63 Runden.

Takuma Sato war für BAR-Honda im Einsatz und benötigte für seine schnellste Umrundung der britischen Rennstrecke eine Zeit von 1:22.341 Minuten, womit er sich knapp vor Antonio Pizzonia den fünften Rang in der Tageswertung sicherte. Mit 109 Umrundungen war der Japaner übrigens am fleißigsten gewiesen und brachte es beinahe auf zwei volle Renndistanzen.

Platz sechs belegte Jaguar-Pilot Antonio Pizzonia, der 47 Runden im R4 absolvierte und bei Testende gut 1.2 Sekunden auf die Tagesbestzeit eingebüßt hatte. Schlusslicht in Silverstone war Felipe Massa, der im Vorjahresauto fuhr.