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Setzt Ferrari in Brasilien auf einen Motor für 2020?

Ferrari steht vor der Frage, welchen Motor man bei Charles Leclerc einsetzen wird: Ein neuer Motor könnte für 2020 hilfreich sein, bringt aber eine Strafe mit sich

(Motorsport-Total.com) - Ferrari steht vor dem anstehenden Grand Prix in Brasilien vor einer wichtigen Entscheidung: Welchen Motor soll Charles Leclerc bei den verbleibenden zwei Rennen in Brasilien und Abu Dhabi einsetzen? Eines gilt als sicher: Das alte Aggregat, mit dem der Monegasse im Rennen von Austin unterwegs und dabei chancenlos war, soll nicht noch einmal eingesetzt werden.

Charles Leclerc

Charles Leclerc musste in Austin mit einem alten Motor fahren Zoom

Der Motor hat seine Laufzeit bereits erreicht und wird wohl höchstens im Freien Training noch einmal gefahren werden. Damit bleiben der Scuderia im Grunde zwei Möglichkeiten: Den Spec-3-Motor verwenden, der im dritten Training von Austin ein Hydraulik-Leck hatte, oder einen komplett neuen Motor mit Hinblick auf 2020 ins Auto stecken.

Nach intensiven Tests in Maranello sollte der Spec-3-Motor noch einmal repariert werden können und somit einsatzfähig sein. Sollte Ferrari sich für diesen Antrieb entscheiden, würde Leclerc auch keine Strafversetzung in Kauf nehmen müssen, weil dieser bereits im Pool vorhanden ist. Allerdings gibt es bei den Italienern einige Restzweifel, weswegen man auch den Einsatz einer Spec 4 vorbereitet.

Damit würde Leclerc zwar eine Strafe von zehn Startplätzen kassieren, allerdings könnte Ferrari dort schon im Hinblick auf 2020 testen, weil dort einige Spezifikationen für die kommende Saison verbaut sein sollen (Zur aktuellen Motorenübersicht 2019).


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In der WM hat Ferrari den zweiten Platz bei den Konstrukteuren ohnehin schon sicher und könnte somit eine Strafe in Kauf nehmen, auf der anderen Seite würde man gerne mit Leclerc noch Rang drei bei den Fahrern absichern. Aktuell hat er 14 Punkte Vorsprung auf Red-Bull-Pilot Max Verstappen.

Brasilien könnte dabei durchaus eine gute Möglichkeit für eine Strafversetzung darstellen, denn dass man dort überholen kann, haben die vergangenen Jahre bewiesen.

Zudem befindet sich der Rennkurs mit rund 700 Metern auf einer durchaus beachtenswerten Höhe. Zwar reden wir nicht von Ausmaßen wie in Mexiko, dennoch ist die Luft dünner als auf den meisten anderen Strecken. Dadurch ist eine gute Kühlung vonnöten - und das spricht gegen den angeschlagenen Spec-3-Motor.

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