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Ferrari-Verlust "klar", aber Honda springt noch nicht auf den Betrugs-Zug auf

Für Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe waren die Topspeed-Verluste von Ferrari in Austin klar ersichtlich, für eine Analyse der Gründe müsse man aber abwarten

(Motorsport-Total.com) - Auch Honda ist der geringere Ferrari-Speed auf den Geraden verglichen mit dem eigenen Motor in den USA aufgefallen, doch Technikchef Toyoharu Tanabe geht noch nicht so weit wie sein Pilot Max Verstappen, der Ferrari nach dem Rennen recht direkt Betrug unterstellte. Er will erst weitere Rennen abwarten, um ein klares Bild zu bekommen.

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Ferrari fuhr der Spitze im Rennen von Austin deutlich hinterher: Mehr als 50 Sekunden betrug der Rückstand von Charles Leclerc im Ziel. Die Scuderia erklärt das mit einem Motor einer älteren Spezifikation und hoher Laufzeit sowie einem Set-up-Experiment, das den Topspeed reduziert habe.

Rivalen glauben jedoch, dass es mit einer Technischen Direktive der FIA zusammenhängt, die einen Trick von Ferrari beim Benzindurchflussmesser unterbindet. Red Bull hatte den Verband um eine Klärung der Legalität gebeten und bei drei Szenarien eine negative Antwort erhalten, woraufhin die FIA die Direktive verschickte.

Doch Tanabe will im Gegensatz zu Verstappen nicht nur das eine Rennen als Anhaltspunkt hernehmen: "Wir brauchen die Daten aus Brasilien und Abu Dhabi", sagt er zu 'Motorsport-Total.com'. "Dann werden wir etwas herausfinden. Von diesem einen Rennen können wir nichts sagen."


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Denn wo die Gründe für Ferraris Geschwindigkeitsnachteil liegen, kann er nur spekulieren: "Wir können Luftwiderstand und Motoren-Performance nicht voneinander trennen", sagt er. "Der Abstand von Ferrari zu uns in Sachen Speed ist geringer als in den Rennen zuvor. Das ist klar. Wir wissen aber nicht, ob es nur vom Motor oder dem Chassis kommt."

"Ihre Rennpace war nicht so stark wie in vorherigen Rennen. Das bedeutet, dass ihr Paket anders war oder nicht zur Strecke gepasst hat", so Tanabe. "Ich weiß es nicht. Aber wir sehen den Unterschied in den Topspeeds."

Ferrari lag bei den Topspeed-Werten im Qualifying nur auf den Plätzen acht und neun, im Rennen sogar nur auf 13 und 16. Noch in Mexiko hatte man im Qualifying das Feld mit fast fünf km/h Vorsprung angeführt.

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