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Sergio Perez lobt: Nico Hülkenberg stärker als Jenson Button

Sergio Perez nennt Nico Hülkenberg den stärksten Teamkollegen, den er jemals hatte - Auch als Nachfolger wünscht er sich wieder einen möglichst schnellen Fahrer

(Motorsport-Total.com) - Für Nico Hülkenberg endet nach dieser Saison das Kapitel Force India. Nachdem der Deutsche bereits 2012 für den Rennstall von Vijay Mallya an den Start ging, kehrte er 2014 zurück und fuhr anschließend drei Jahre an der Seite von Sergio Perez für das Team. Der Mexikaner trauert Hülkenberg bereits jetzt ein bisschen nach und erklärt: "Ich würde definitiv sagen, dass Nico der stärkste Teamkollege war, den ich bisher in der Formel 1 hatte." Ein großes Lob für den 29-Jährigen.

Nico Hülkenberg, Sergio Perez

Nico Hülkenberg und Sergio Perez verstehen sich ziemlich gut Zoom

Denn immerhin fuhr Perez 2013 an der Seite von Ex-Weltmeister Jenson Button für McLaren. Trotzdem glaubt der Mexikaner, dass Hülkenberg sich vor dem Briten nicht verstecken muss. "Ich habe drei Jahre mit Nico gearbeitet, und ich habe viel von ihm gelernt. Ich freue mich darauf, jetzt einen neuen Teamkollegen zu bekommen, von dem ich wieder neue Dinge lernen kann", so Perez.

"Ich glaube, unser Level auf der Strecke war sehr ähnlich, was für das Team wichtig ist, denn so pushen wir es nach vorne. Das Team profitiert davon, zwei Fahrer zu haben, die so dicht zusammenliegen", erklärt der Mexikaner. Das sei bei ihm und Hülkenberg regelmäßig der Fall gewesen. Mal sei der eine vorne gewesen, mal der andere. Außerdem habe man sich gegenseitig gut ergänzt.

"Er ist sehr stark im Qualifying, und ich habe mich dort verbessert. Ich war dafür im Rennen stärker, und dort hat er seine Pace verbessert", erklärt Perez und verrät: "Für mich ist es sehr wichtig, dass ich einen Teamkollegen habe, der so schnell wie möglich ist." Er wünsche sich daher einen "schnellen Fahrer" mit einiger Erfahrung als Hülkenberg-Nachfolger im kommenden Jahr.

"Ich hoffe einfach, dass derjenige mit der richtigen Einstellung kommt", sagt der Mexikaner und erklärt, warum es so wichtig ist, einen schnellen Teamkollegen zu haben: "Es macht einen großen Unterschied, denn wenn du einen Piloten hast, der zu langsam ist, dann holst du nicht das Maximum aus dem Auto heraus, denn du weißt, dass du deinen Teamkollegen auch dann schlagen wirst, wenn du keine gute Runde hast."

"Ich bin mir sicher, dass das Team die beste Entscheidung treffen wird", so Perez, der laut eigener Aussage momentan noch keine Ahnung hat, wer 2017 sein neuer Teamkollege werden wird. Im Hinblick auf Hülkenbergs Wechsel zu Renault erklärt er: "Ich wusste, dass Nico sehr weit oben auf der Liste stehen würde, wenn ich nicht dorthin gehe. Ich habe es also irgendwie erwartet."

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