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Schwierige Qualifikation für das Benetton-Renault-Team

Trotz schlechter Startpositionen rechnet man sich im Rennen Chancen auf Punkte aus

(Motorsport-Total.com) - Das Benetton-Renault-Team erlebte am Samstag in Montreal eine schwierige Qualifikation, bei der Giancarlo Fisichella in 1:18.622 Minuten seinen B201 auf Startplatz 18 stellte, während Jenson Buttons Zeit von 1:19.033 Minuten nur für Startplatz 20 reichte.

Giancarlo Fisichella

Trotz schwacher Leistung rechnet sich das Team im Rennen Chancen aus

Am Freitag noch verhalten optimistisch von einem Startplatz in Reihe sechs oder sieben ausgegangen, sagte Giancarlo Fisichella frustriert nach der Qualifikation am Samstag: "Ich habe nach unserer Leistung am Freitag ganz klar mehr erwartet. Gestern fuhr ich mit viel Benzin und war trotzdem Fünfzehnter, sodass ich eigentlich mit einer ähnlichen Leistung heute gerechnet hatte. Von gestern zu heute hat sich aber das Handling, vor allem der Grip, des Fahrzeugs verändert, weshalb ich viel mit Untersteuern zu kämpfen hatte. Wir sind mit weniger Abtrieb gefahren um so auf den Geraden schnell zu sein, aber leider hat das uns in den Kurven Zeit gekostet."

Jenson Button war ebenfalls wie sein Teamkollege unzufrieden. Vor allen Dingen deshalb, weil er in den letzten Minuten in Verkehr geriet, nachdem es kurz vorher eine Unterbrechung der Qualifikation gegeben hatte. Der Engländer, der nach wie vor davon ausgeht, dass man am Sonntag unter die Top 6 fahren kann, erklärte: "Ich bin ganz und gar nicht zufrieden, denn wir haben heute nicht das Beste aus unseren Möglichkeiten machen können. Die zweite Unterbrechung hat dann noch alles schlimmer gemacht. Heute Morgen fand ich, dass die Balance des Autos gut sei, obwohl wir ein wenig Untersteuern hatten. Unser Ziel muss es nun sein bis zum Ende durchzuhalten. Auf Grund der für gewöhnlich hohen Ausfallrate besteht hier immer die Chance auch von ganz hinten Punkte zu holen."

Mike Gascoyne, Technischer Direktor: "Wir haben mehr oder weniger mit diesem Ergebnis hier gerechnet. Wären wir ein paar Zehntel schneller gewesen, dann hätten wir weiter vorne gestanden. Nun müssen wir uns darauf konzentrieren, dass wir morgen zuverlässig sind und bis zum Ende durchhalten. Am Freitag sah unser Auto mit viel Benzin an Bord konkurrenzfähiger aus, weil die Reifen effizienter arbeiteten. Ich denke, dass wir im Rennen besser aussehen werden als heute."

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