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Schumacher-Comeback: Chance "über 50 Prozent"

Noch gibt es viele Fragezeichen zu beseitigen, etwa auf Sponsorenebene, aber ein Comeback von Michael Schumacher gilt weiterhin als wahrscheinlich

(Motorsport-Total.com) - Die Chancen auf ein Comeback von Michael Schumacher in der Formel 1 liegen bei "über 50 Prozent", wie die 'Sport Bild' aus Mercedes-Kreisen erfahren hat. Allerdings wird die Entscheidung wohl nicht mehr in diesem Jahr fallen, weil es noch viele offene Fragen zu klären gilt. Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche rechnet damit, den zweiten Fahrer Anfang 2010 bekannt geben zu können - möglicherweise an Schumachers 41. Geburtstag am 3. Januar?

Michael Schumacher und Willi Weber

Willi Weber ist in die Verhandlungen anscheinend nicht involviert Zoom

Eine der offenen Fragen betrifft die Sponsoren, denn Schumacher hat auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere verschiedene persönliche Werbepartner an Land gezogen. Als "rein theoretisches" Szenario stellt Manager Willi Weber in den Raum: "Wir wären nicht bereit, einen Sponsor wie die Deutsche Vermögensberatung (DVAG; Anm. d. Red.) aufzugeben. Mit denen sind wir jetzt schon 15 Jahre zusammen." Die DVAG wäre aber durchaus auch mit Mercedes kompatibel.#w1#

Das sieht bei dem Mineralölunternehmen Shell natürlich ganz anders aus, denn Mercedes wird 2010 voraussichtlich mit Produkten von Mobil 1 an den Start gehen. Prinzipiell haben Ferrari-Sponsoren aber kein Mitspracherecht, schließlich hätten sie auf Schumacher nach der Auflösung des Beratervertrags keinen Zugriff mehr. Nur die persönlichen Sponsoren des siebenfachen Weltmeisters sind betroffen. Dazu gehören neben der DVAG und Shell unter anderem auch Bacardi, Omega und Rosbacher.

Weber gibt gegenüber der 'Sport Bild' auch zu, dass er sich gerade einen silbernen Mercedes SLS bestellt hat, doch ansonsten habe er in letzter Zeit keinen Kontakt zum Stuttgarter Automobilhersteller gehabt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass an den Gerüchten um ein mögliches Comeback nichts dran ist, denn Schumacher soll die Gespräche selbst führen und fast auf täglicher Basis mit seinem langjährigen Wegbegleiter Ross Brawn telefonieren.

So gesehen ist Weber glaubwürdig, wenn er sagt: "Mit mir hat es bisher keine Gespräche mit Mercedes bezüglich eines Vertragsangebotes wegen Michael Schumacher gegeben. Auch die Zahlen, die in den Medien wegen angeblichen Gehältern kursieren, sind an den Haaren herbeigezogen. Michael will entweder fahren oder nicht. Die Gesundheit ist kein Problem mehr. Es geht ihm dabei auch nicht ums Geld."

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