powered by Motorsport.com
  • 04.02.2010 · 15:34

Schumacher: "Bester Helm im Motorsport"

Michael Schumacher startet mit Schuberth zum Comeback: Vollstes Vertrauen in Hightech-Helm "Made in Germany"

(Motorsport-Total.com) - Am 1. Februar 2010 war es endlich soweit: Michael Schumacher startete bei den ersten offiziellen Testfahrten in Valencia sein sensationelles Comeback mit Mercedes. Seit 55 Jahren greift damit ein deutscher Pilot wieder in das Lenkrad eines legendären Silberpfeils des Stuttgarter Autobauers. Auch Schumachers Hightech-Helm stammt aus Deutschland. Bereits seit 2001 vertraut Schumacher auf die maßgefertigten Carbon-Helme der Magdeburger Helmmanufaktur Schuberth.

Michael Schumacher

Michael Schumacher vertraut seit vielen Jahren auf die Helme von Schuberth Zoom

Im Jahr 2000 ist der Helmhersteller Schuberth in der Formel 1 mit dem Ziel angetreten, die besten Helme der Welt für die besten Piloten der Welt zu bauen. Bereits 2001 wurde Michael Schumacher auf die Spitzentechnologie "Made in Germany" aufmerksam und vertraut seit dem ausschließlich auf Schuberth. Auch nach seinem Abschied aus der Formel 1 im Jahr 2006 dauerte die Partnerschaft an. Für Schumachers zweite Karriere im Motorradsport fertigten die Schuberth Ingenieure eigens einen handgearbeiteten Motorradhelm aus Carbon mit einem Rekordgewicht von nur 800 Gramm.#w1#

"Klar, dass ich die Partnerschaft auch bei meinem Comeback fortführe", so der Rekordchampion. "In der jahrelangen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Schuberth Ingenieuren konnten wir den Formel-1-Helm stets weiter optimieren. Meine Vorschläge und Wünsche werden ernst genommen und umgesetzt. Ohne Übertreibung bietet Schuberth heute in punkto Sicherheit und Tragekomfort den besten Helm, der im Motorsport zu haben ist."

Handgefertigte Einzelstücke

Die Helmschale ist aus insgesamt 16 Lagen Kohlefaser gefertigt - einem Material, das auch im Raketen- und Flugzeugbau verwendet wird. Die Dicke der Helmschale beträgt lediglich fünf Millimeter und verfügt dennoch über eine Durchdringungsfestigkeit, die die FIA-Norm weit übertrifft. Das Visier ist vier Millimeter dick und hält auch dem Beschuss aus einem Kleinkalibergewehr stand.

Fernando Alonso, Felipe Massa

Gemeinsamkeit der Ferrari-Stars: Massa und Alonso mit Schuberth-Helmen Zoom

Sieben Liter Frischluft pro Sekunde werden dem Piloten zugeführt und sorgen auch bei Hitzerennen für eine ausgezeichnete Kühlung. Die Helminnenausstattung ist nach einem exakten 3-D-Abbild des Kopfes handgefertigt und bietet dadurch einen optimalen Sitz. Das Gewicht des Carbon-Helms beträgt lediglich rund 1.350 Gramm.

Für internationales Aufsehen sorgte der Schuberth Formel-1-Helm zuletzt in der Saison 2009 beim Großen Preis von Ungarn, als Schumachers enger Freund Felipe Massa bei Tempo 270 km/h von einer 833 Gramm schweren Stahlfeder am Kopf getroffen wurde. Dank der hohen Leistungsfähigkeit des Helms, drehte Massa nur wenige Wochen nach der Kollision wieder erste Runden im Formel-1-Boliden.

Marcel Lejeune, Geschäftsführer der Schuberth GmbH, freut sich über die Fortführung der Zusammenarbeit: "Michael Schumacher ist nicht nur unserer prominentester Kunde, sondern auch unser prominentester Entwicklungspartner. In fast einem Jahrzehnt der vertrauensvollen Zusammenarbeit hat Michael mit seinem professionellen Input zur steten Optimierung unserer Helme beigetragen. Das in der Formel 1 aufgebaute Know-how im Helmbau transferieren wir in alle weiteren Geschäftsbereiche: So steckt in unseren Helmen für Motorradfahrer, Feuerwehr, Polizei und Arbeitsschutz immer auch ein Stück Formel-1-Technik."

In der Saison 2010 starten neben Michael Schumacher auch sein Team-Kollege Nico Rosberg sowie die Ferrari-Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso mit einem Schuberth Helm. Auch der Formel-1-Rookie Niko Hülkenberg (Williams), der bereits während seiner erfolgreichen GP2-Karriere von Schuberth ausgerüstet wurde, vertraut auf den Kopfschutz aus Magdeburg. Anfragen weiterer Piloten werden derzeit noch bearbeitet. Der gesamte "Schuberth-Kader" wird in Kürze bekannt gegeben.