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  • 02.04.2015 · 12:35

Sauber: Vorfreude auf Herausforderung Schanghai

Nach dem starken Saisonauftakt in Melbourne und dem punktelosen Rennen in Sepang blickt man im Sauber-Team nun gespannt auf den Grand Prix von China

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Malaysia brachte dem Sauber-Team nicht die erhofften Ergebnisse. Dennoch erweis sich der C34 nach einem sehr erfolgreichen Rennen in Melbourne auch auf dem Sepang International Circuit, , einer Strecke mit ganz anderer Charakteristik, als konkurrenzfähig.

Marcus Ericsson, Felipe Nasr

Für Marcus Ericsson und Felipe Nasr ist Schanghai kein Neuland Zoom

Nun erwartet Sauber den Grand Prix von China mit Optimismus. Marcus Ericsson und Felipe Nasr sind zuversichtlich, erneut in die Punkteränge fahren zu können. Die dritte Runde der Formel-1-Weltmeisterschaft 2015 wird vom 10. bis 12. April auf dem Shanghai International Circuit ausgetragen.

"Die Strecke in Schanghai kenne ich bereits aus der vergangenen Saison", sagt Ericsson und beschreibt: "Sie hat einige schnelle sowie auch langsame Kurven und ist nicht einfach zu fahren. Einige Kurven muss man sehr stark anbremsen, weshalb die Bremsstabilität des Autos besonders wichtig sein wird. Die Fahrzeugabstimmung wird voraussichtlich ähnlich sein, wie jene in Malaysia, da beide Strecken einige Gemeinsamkeiten haben."

Gute Fahrzeugbalance als Herausforderung

"Im Vergleich zu Sepang herrschen jedoch andere Witterunbsbedingungen, denn die Temperaturen sind deutlich niedriger, was den Reifenverschleiß beeinflussen wird. Ich habe ein gutes Gefühl, nach China zu reisen, zumal wir ein konkurrenzfähiges Auto haben. Wir freuen uns auf den Grand Prix von China und haben das Ziel, uns weiterhin zu verbessern und wieder in die Punkte zu fahren. Ich bin zuversichtlich, ein erneut positives Wochenende zu erleben", so der Schwede.

"Die Strecke hat die längste Gerade im gesamten Rennkalender. Diese könnte für uns von Vorteil sein, da wir eine hohe Endgeschwindigkeit haben." Felipe Nasr über den Shanghai International Circuit

Formel-1-Rookie Nasr absolvierte vor genau einem Jahr beim Grand Prix von China sein erstes Freies Training als Test- und Ersatzfahrer von Williams. "Ich bin zwar auf dieser Strecke noch kein Rennen gefahren, dennoch ist es positiv, sie bereits zu kennen. Der Kurs hat einige schnelle und langsame Kurven, die sich auf den Reifenverschleiß auswirken werden", stimmt der Brasilianer seinem Sauber-Teamkollegen Ericsson zu.

"Zudem ist es eine Herausforderung, eine gute Balance des Autos zu finden", setzt Nasr fort und fügt hinzu: "Darüber hinaus hat die Strecke eine sehr lange Gerade. Es ist die längste im gesamten Rennkalender. Diese könnte für uns von Vorteil sein, da wir eine hohe Endgeschwindigkeit haben. In langsamen Kurven wird die Traktion eine entscheidende Rolle spielen. Ich freue mich auf ein positives Rennwochenende, an dem wir hoffentlich wieder Punkte sammeln können."


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"Obwohl die zwei ersten Rennen der Saison sehr unterschiedliche Resultate brachten, waren sie dennoch beide eine Motivation für alle Mitglieder des Sauber-Teams, die nun mit viel Selbstvertrauen nach Schanghai reisen", betont Giampaolo Dall'Ara, im Schweizer Team der Leitende Ingenieur an der Rennstrecke. "Die Strecke hat eine sehr lange Gerade, auf der man zum einen eine hohe Endgeschwindigkeit benötigt. Zum anderen besitzt der Kurs eine gute Mischung von langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven."

Einige Passagen sind laut Dall'Ara "besonders anspruchsvoll, indem sie direkt in andere Kurven führen". Als Beispiele nennt der Sauber-Ingenieur die Kurven 1 und 13. "Das erfordert einerseits eine gute Balance des Autos, andererseits aber auch eine sehr präzise Fahrweise der Piloten. Da in China deutlich moderatere Temperaturen herrschen als es in Malaysia der Fall war, stellt uns Pirelli hier die mittlere und die weiche Reifenmischung zur Verfügung", bemerkt Dall'Ara und kommt zum Schluss: "Wir freuen uns alle auf dieses Rennen."

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