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Sauber setzt bei neuem C37 auf "signifikant anderes Konzept"

Was Technikchef Jörg Zander beim Design des neuen Sauber C37 erreichen wollte und welche anderen Aspekte in Hinwil für eine Aufbruchstimmung sorgen

(Motorsport-Total.com) - Der neue Sauber C37 (alle Präsentationen 2018 auf einen Blick) soll das Schweizer Team vom bitteren Ende des Feldes ins Mittelfeld katapultieren. Dafür soll die neue Ferrari-Antriebseinheit sorgen, die dieses Jahr endlich wieder auf dem aktuellen Stand sein wird, und die Neukonstruktion von Technikchef Jörg Zander, der mit Audi in Le Mans bereits sein Können unter Beweis gestellt hat. "Das aerodynamische Konzept hat sich signifikant geändert", stellt Zander klar, dass man dieses Jahr auf eine andere Philosophie als 2017 setzt, wie der Vergleich zeigt.

Ziel war es, mit dem C37 eine Basis zu haben, die viel Potenzial für Weiterentwicklung birgt. Denn nach Jahren, in denen Weiterentwicklung wegen der tristen finanziellen Situation kaum möglich war, sind nun zumindest einige Updates zu erwarten. "Wir sind zuversichtlich, dass uns das neue Konzept mehr Möglichkeiten offeriert und uns so dabei hilft, Verbesserungen während der Saison erzielen zu können", bestätigt Zander. Nach seiner Rückkehr nach Hinwil ist der C37 das erste Auto, das komplett unter seiner technischen Verantwortung gebaut wurde.

Doch er weiß, dass die Bedeutung des Antriebs nicht zu unterschätzen ist. "Der 2018er Ferrari-Motor wird uns in Sachen Performance sicherlich auch zugutekommen", sagt der 56-jährige Deutsche und hofft auf eine deutlich konkurrenzfähigere Saison als im Vorjahr, als Sauber über fünf WM-Punkte und den letzten Platz in der Konstrukteurs-WM nicht hinauskam.


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Man darf auch gespannt sein, inwiefern die neue Fahrerpaarung Sauber dabei helfen wird, nach vorne zu kommen. Vor allem auf Formel-2-Champion und Ferrari-Junior Charles Leclerc, der im Vorjahr eine Glanzleistung zeigte und von vielen als kommender Formel-1-Star gesehen wird, ruhen viele Hoffnungen. Er ersetzt Mercedes-Junior Pascal Wehrlein und wird an der Seite von Marcus Ericsson, der das Vertrauen der Teambesitzer genießt und vor seinem fünften Formel-1-Jahr steht, als einer von zwei wirklichen Rookies in die Saison gehen.

Marcus Ericsson, Charles Leclerc

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"Ich bin davon überzeugt, dass Marcus und Charles ein ideales Fahrer-Duo bilden", genießt das Duo bei Teamchef Frederic Vasseur Vorschusslorbeeren. Man setze "auf einen erfahrenen Piloten und einen vielversprechenden Rookie". Beim Schweden schätze er den "Erfahrungsschatz sowie seine präzisen, technischen Angaben", beim Monegassen verweist er auf das "Talent", das dieser "in vorherigen Formelklassen deutlich unter Beweis gestellt" habe. "Er hat sich ein Formel-1-Cockpit verdient."

Ein klares Saisonziel möchte der französische Nachfolger von Monisha Kaltenborn übrigens nicht nennen. "Wir müssen unseren Rückstand verkürzen und unsere Performance während der Saison stetig verbessern", fordert er vor allem Fortschritte, anstatt sich auf Platzierungen festzulegen.

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