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Sauber in Singapur: Ericsson von Motorwechsel gebremst

Marcus Ericsson musste in Singapur einen Motorwechsel über sich ergehen lassen, kann sich aber trösten, dass Sauber Manor im Griff hat

(Motorsport-Total.com) - Sauber hatte am Trainingsfreitag der Formel 1 in Singapur wieder einmal mit Problemen zu kämpfen. Der Schweizer Rennstall musste bei Marcus Ericsson nach dem ersten Training einen Motorenwechsel vornehmen, weil das Aggregat Schwierigkeiten gemacht hatte. Es hat sich gelohnt: Am Nachmittag konnte der Schwede immerhin 32 Runden hinlegen, auch wenn die Performance noch nicht ganz stimmte.

Marcus Ericsson © xpbimages.com
Marcus Ericsson kam in der zweiten Session gut zum Fahren

"Ich kam mit dem Auto besser zurecht, vor allem auf superweichen Reifen. Doch auf den ultraweichen Reifen musste ich weiterhin kämpfen, um diese auf optimale Temperatur und so besser zum Arbeiten zu bringen", berichtet Ericsson, warum er nur Rang 20 (+4,335 Sekunden) vor den beiden Manor belegte. "Bisher konnten wir noch nicht analysieren, warum das so war. Dazu müssen wir uns die Daten noch genauer anschauen."

Teamkollege Felipe Nasr konnte sich hingegen über einen produktiven Tag und Rang 20 (+3,379) freuen. Der Brasilianer hatte in der ersten Session Aero-Evaluationen durchgeführt, weil man erstmals sein Update-Paket komplett mit viel Abtrieb fahren konnte. "Dabei konnten wir wichtige Daten sammeln - dies gilt auch in Bezug auf die Balance des Autos", so Nasr, der im ersten Training noch auf Rang 15 landete.


Fotos: Sauber, Großer Preis von Singapur, Freitag


"Für den Rest des Wochenendes haben wir noch einiges zu tun, was die Fahrwerkeinstellung betrifft, sagt er weiter. "Für das Rennen wird es wichtig sein, das Reifenmanagement im Griff zu haben." Dann will man wieder vor Hauptkonkurrent Manor liegen, die man am Freitag deutlich in Schach hielt.