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Ross Brawn: Regeln 2019 wirken sich "spürbar" auf Überholaction aus

Der Formel-1-Sportchef zeigt sich aufgrund von Computersimulationen ermutigt, warnt aber vor zu hohen Erwartungen an die neuen Regeln - Revolution erst 2021

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Sportchef Ross Brawn glaubt, dass sich die Königsklasse mit ihren Regeländerungen für 2019 auf dem besten Wege hin zu spannenderen Rennen befände. Computersimulationen mit den Autos für die neue Saison hätten "spürbare" Auswirkungen auf die Überholaction gezeigt. "Das geht auch dem hervor, was uns die Teams, mit denen wir eng zusammenarbeiten, sagen", so Brawn.

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Der Optimismus kommt überraschend, schließlich äußerten sich viele Ingenieure zuletzt skeptisch, wenn es um vereinfachte Frontflügel, Bremsschächte und Barge-Boards ging. "Natürlich wissen wir, dass den echten Beweis erst der Australien-Grand-Prix im kommenden März liefern kann", meint Brawn vor dem Hintergrund, dass die kurzfristigen Regeländerungen nur die Ouvertüre für eine große Novelle 2021 sind. Er warnt: "Es handelt sich um einen ersten, aber wichtigen Schritt."

Die neuen Bestimmungen seien keineswegs umfassend, sondern spiegelten nur wieder, was sich in der Kürze der Zeit hätte stemmen lassen. "Es wird langfristig darum gehen, über das Technische sowie über das Sportliche Reglement der Formel 1 die Zukunft zu bestimmen", meint Brawn mit Blick auf weitreichende Änderungen unter der Ägide Liberty Medias. "Es ist ein Vorgeschmack auf das, was wir für 2021 planen. Wir freuen uns über das, was wir schon für 2019 erreicht haben."


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Nichtsdestotrotz ist sich Brawn der hohen Erwartungen auch auf kurze Sicht bewusst - und räumt ein, dass die Chefetage der Formel 1 selbst viel Hoffnung in ihre Maßnahmen setzen würde. "Es gab schon in diesem Jahr viele spannende Rennen. Ich denke da sofort an Baku, Schanghai, Silverstone und Mexiko-Stadt. Es gibt Anzeichen, dass es im kommenden Jahr noch mehr davon gibt."

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