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  • 30.10.2018 · 13:48

  • von Dominik Sharaf & Adam Cooper

Rosen statt Krieg: Red-Bull-Teamchef Christian Horner lobt Renault

Der Sieg in Mexiko lässt Red Bull Hymnen auf den scheidenden Antriebspartner Renault anstimmen - Gutes Chassis und taktische Entscheidungen ebenfalls wichtig

(Motorsport-Total.com) - Dass sich die Red-Bull-Mannschaft und ihr Antriebspartner Renault gegenseitig Komplimente an den Kopf warfen, ist gefühlt Jahrzehnte her. Nach dem Mexiko-Grand-Prix am Sonntag aber holte Teamchef Christian Horner zu ungeahnten Hymnen aus. "Ehre wem Ehre gebührt", sagt er nach dem Sieg Max Verstappens, der erst der zweite war, den Red Bull 2018 aus eigener Kraft einfuhr.

Christian Horner, Cyril Abiteboul

Christian Horner und Cyril Abiteboul können sich auch nicht die Köpfe einschlagen Zoom

"Renault hat uns einen Antrieb geliefert, der es uns erlaubt hat, mit unseren Gegnern mitzuhalten", lobt Horner, "daher waren wir auf Augenhöhe, konnten Startreihe eins proklamieren und dominant das Rennen gewinnen. Theoretisch hätte es ein Doppelsieg sein müssen." Die Worte sind natürlich auch als Lob für das Chassis des RB14 zu verstehen, und nicht nur als Renault-Schulterklopfer.

Dazu würdigt Horner strategische Entscheidungen im Saisonverlauf, als Red Bull konsequent auf Mexiko hinarbeitete, weil die Ingenieure wussten, dass die Höhenlage den Konkurrenten nicht zugute kommt und sie es Renault erlaubt, konkurrenzfähig zu sein. "Genau deswegen haben wir uns so auf diesen Grand Prix konzentriert und Strafen in Kauf genommen, um noch einen B-Spec-Antrieb für das Wochenende zu aktivieren", so Horner. Denn die dritte Ausbaustufe hätte das Rennen wahrscheinlich nicht überlebt - und dann hätte es doch den üblichen Rosenkrieg gegeben.

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