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Demütiger Lewis Hamilton über fünften WM-Titel: "Hätte ich nie gedacht"

Als Kind aus Geldnot mit uralten Karts unterwegs, über zwei Jahrzehnte später am Zenit seiner Karriere: Wieso Hamilton sich ungewohnt viele Emotionen erlaubte

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton hat sich im Angesicht der Errungenschaft, mit Formel-1-Titel Nummer fünf in der ewigen Bestenliste mit Juan Manuel Fangio gleichgezogen zu haben, "sehr, sehr demütig" gezeigt. Der Mercedes-Star hält den Moment der WM-Entscheidung in Mexiko-Stadt am Sonntag, als er nahe am Wasser gebaut war, für eine Ausnahmesituation: "Normal gestatte ich mir nicht, in der Öffentlichkeit besonders emotional zu sein", sagte er, ließ in diesem Augenblick aber Tränen doch zu.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton ließ sich in Mexiko feiern - und war dabei ungewohnt emotional Zoom

Zu überwältigt war Hamilton von der historischen Marke, die in der Gesichte nur Michael Schumacher mit sieben Titeln überbot. "Natürlich habe ich davon geträumt, aber ich hätte in einer Million Jahren nie gedacht, dass ich einmal als fünfmaliger Weltmeister hier stehen würde", staunt er.

Kein Wunder, denn als Junior war Hamilton meist ein sportlicher Außenseiter, ehe er mit 13 Jahren erstmals von McLaren und Mercedes gefördert wurde. "Wir hatten immer ganz alte Karts, weil wir kein Geld hatten, und damit bin ich dann durch das Feld gepflügt", erinnert er sich an Aufholjagden in Kindertagen. "Mein Vater hat sich immer bemüht, dass diese uralten Dinger brandneu aussehen!"


Fotostrecke: Die schönsten WM-Jubelbilder von Lewis Hamilton

Beim Großbritannien-Grand-Prix in diesem Sommer wären Erinnerungen an die Kartzeit wach geworden, meint Hamilton - als er sich in Silverstone nach einer Startkollision mit Kimi Räikkönen unter dem Jubel der eigenen Fans nach vorne kämpfen musste. Für ihn neben dem Sieg in Monza und der sensationellen Pole-Position in Singapur "einer der schönsten Momente" des Jahres 2018.

Hamilton beschreibt die Saison als seine beste überhaupt. "Als ich vergangenes Jahr Weltmeister wurde, dachte ich mir: 'Wie soll ich das noch toppen? Wie kann ich noch fitter werden? Wie kann ich mich besser konzentrieren? Wie kann ich mein Zeitmanagement verbessern? Wie kann ich ein besserer Rennfahrer werden?'" Auf alle diese Fragen scheint er Antworten gefunden haben. Er habe auch versucht, sich privat zu verändern und "ein besserer Sohn und ein besserer Freund" zu werden.

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