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Romain Grosjean: "Ich war nie ein Freund der Strafpunkte"

Der Fall von Lewis Hamilton hat das Thema Strafpunkte hochkochen lassen - Auslöser Romain Grosjean hat noch nie viel von der Idee gehalten

(Motorsport-Total.com) - Ausnahmsweise waren sich die Kontrahenten mal einig: Wäre Lewis Hamilton nach dem Großen Preis von Russland für ein Rennen gesperrt worden, wäre das ziemlich "lächerlich" gewesen. Der Brite stand kurz vor einer Sperre, weil er mit acht Zählern die Tabelle der Strafpunkte anführt. Hätte man ihm für seine beiden Startübungen je zwei Punkte gegeben, hätte er zuschauen müssen.

Romain Grosjean

Romain Grosjean hält nicht viel von der Idee mit den Strafpunkten Zoom

Doch die Rennkommissare beließen es zunächst bei je einem Strafpunkt, die anschließend sogar zurückgenommen wurden. Das Beispiel Lewis Hamilton hat jedoch eine Welle der Solidarisierung ausgelöst, dass mit dem Punktesystem etwas nicht stimmen kann (zur aktuellen Übersicht der Strafpunkte).

Auch Romain Grosjean sagt, dass er noch nie ein Fan der Strafpunkte bei der Superlizenz gewesen ist. Pikant: Gerade der Franzose gilt als Grund für die Einführung des Systems, nachdem er 2012 nach diversen Vergehen für ein Rennen aus dem Verkehr gezogen wurde.

"Ich glaube, wenn du es in die Formel 1 schaffst, dann weißt du, wie man fahren muss", sagt der Haas-Pilot. "Ja, wir machen Fehler. Wir sind Menschen. Und auch ich habe in der Vergangenheit welche gemacht."

Fakt ist, dass auch Hamilton welche gemacht hat, sonst wäre er nicht so nah an einer Sperre. Ob das jedoch eine Verbannung rechtfertig, steht auf einem anderen Blatt. "Es ist ein Sport, in dem es schwierig ist, manche Dinge zu trennen", sagt Grosjean. "Wenn es ein Problem mit dem Auto gibt, dann wird das Auto bestraft und der Fahrer gleich mit."

"Es ist einfach sehr schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen. Ich bin froh, dass ich kein Rennkommissar bin", meint er weiter. "Ich mochte die Superlizenz-Idee vom ersten Tag an nicht."

Seit Einführung der Strafpunkte wäre Hamilton jedoch der erste Fahrer gewesen, der die magische Grenze von zwölf Punkten erreicht hätte.

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