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Rob Smedley appelliert an Williams: Alle Bereiche umkrempeln!

Einzelne Reformen sind aus Sicht des scheidenden Chefingenieurs nicht genug, um die sportliche Krise zu überwinden: "Zusammenraufen und an einem Strang ziehen!"

(Motorsport-Total.com) - Der scheidende Williams-Chefingenieur Rob Smedley glaubt, dass sich seine Mannschaft in sämtlichen Bereichen neu aufstellen müsste, um ihre sportliche Krise zu überwinden. Nur ausgewählte Abteilungen einer Reform zu unterziehen sei zu wenig. "Einen heiligen Gral gibt es in der Formel 1 nicht", meint Smedley, "es wäre falsch, einen bestimmten Punkt auszumachen und zu behaupten, dass man sich nur darauf konzentrieren müsste oder er das einzige Problem wäre. So ist es nicht."

Rob Smedley

Rob Smedley nimmt seine Chefin in Schutz, will aber sonst krasse Reformen Zoom

Die häufig kritisierte De-facto-Teamchefin Claire Williams nimmt Smedley aber aus der Schusslinie und unterstellt ihr gute Führungsqualitäten. Sie bräuchte nur einen geeigneten Rettungsplan. "In technischer Hinsicht, aber auch was geschäftliche Aspekte angeht", so Smedley. Seine Bestandsaufnahme: "In einigen Bereichen ist Modernisierung nötig, andere müssen umstrukturiert werden und wieder andere sind gut verglichen mit anderen Teams - erhalten aber nicht genug Unterstützung."

Ob Paddy Lowe als Technikchef noch der richtige Mann ist, sagt Smedley nicht, spricht aber von einem insgesamt hohen personellen Standard in Grove - auch wenn es intern Grabenkämpfe zu geben scheint. "Sie müssen sich zusammenraufen und an einem Strang ziehen", appelliert Smedley.

Dann könnte es wie in der Saison 2014 gelingen, aus einem sportlichen Tief kommend den Weg zurück in die Nähe der Spitze der Formel 1 zu schaffen. Der ehemalige Ferrari-Mann Smedley war damals einer der Architekten des Wiederaufstiegs und glaubt, dass seine Reformen über sein Ausscheiden hinaus wirken würden: "Hoffentlich ist das Team jetzt, wo ich gehe, besser dran als damals."

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