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Renault: "Rückstand auf Mercedes ist nach wie vor da"

Remi Taffin muss nach einem durchwachsenen Wochenende in Brasilien zugeben, dass Renault beim Antriebsstrang noch immer nicht mit Mercedes mithalten kann

(Motorsport-Total.com) - Für Renault neigt sich eine wahre Alptraum-Saison dem Ende. Nach vier Weltmeisterschaften in Folge mit Red Bull war der französische Motorenbauer zum Saisonstart mit einer wenig konkurrenzfähigen Antriebseinheit aufgeschlagen, besonders im Vergleich zur Hybrid-Maschine von Mercedes hatte man ganz klar das Nachsehen. Mittlerweile hat sich Renault zumindest halbwegs erholt und einen Teil seines Rückstands aufgeholt, zum Klassenprimus fehlt aber noch immer ein ganzes Stück.

Renault Logo

Renault wird in diesem Jahr weder den Fahrer- noch den Teamweltmeister stellen Zoom

"Es ist kein Geheimnis, dass wir eine harte Saison hinter uns haben, obwohl wir gemeinsam (mit Red Bull; Anm. d. Red.) immerhin drei Siege feiern durften. Nichtsdestotrotz ist unsere Aufholjagd nicht gut genug gewesen", gibt Motorenchef Remi Taffin nach dem Großen Preis von Brasilien zu. "Wir müssen realistisch sein, dass der Rückstand auf Mercedes nach wie vor da ist. Wir sind es nicht gewöhnt, nur Zweiter zu sein und werden über den Winter extrem hart in allen Bereichen arbeiten, um sie rechtzeitig einzuholen."

Das Rennen in Sao Paulo verlief für den Motorenlieferanten wenig erfreulich: Der einzige Fahrer mit Renault-Power im Heck, der es am Sonntag in die Punkte schaffte, was Sebastian Vettel als Fünfter. "Sebs Performance hier und auch in Austin war absolut fantastisch. Sowohl die Antriebseinheit als auch die Reifen waren unter diesen Bedingungen schwierig zu managen, aber gemeinsam haben wir es geschafft, das Maximum aus ihnen herauszuholen." Schade sei es jedoch um Daniel Ricciardo, der nach einem Aufhängungsproblem aufgeben musste.


Fotostrecke: Pressestimmen zum GP Brasilien

Die anderen verbliebenen Kunden, Toro Rosso und Lotus, konnten in Interlagos wenig überzeugen. "Toro Rosso und Daniil (Kwjat; Anm. d. Red.) waren weniger als eine Sekunde von den Punkterängen entfernt, was beweist, dass das Paket im Mittelfeld immer noch mithalten kann. Lotus hat seine Pace - mit Pastor (Maldonado) auf Rang zwölf - ebenfalls gezeigt", findet Taffin. "Aber es tut mir natürlich für Romain (Grosjean) leid, der am Ende ein Problem mit der Antriebseinheit hatte und einen Zylinder verloren hat. Wir werden die Daten untersuchen und - wie immer - daraus lernen."

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