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Renault-Fahrer 2021: Lieber Zukunft als Sebastian Vettel

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul weiß, dass es schwierig werden könnte, Daniel Ricciardo über 2020 hinaus zu halten - Sebastian Vettel als Alternative?

(Motorsport-Total.com) - Mit wem geht Renault in die Formel-1-Saison 2021? Esteban Ocon ist für zwei Jahre von Mercedes ausgeliehen, doch der Vertrag von Daniel Ricciardo läuft am Saisonende aus. Sollten die Franzosen keinen Aufwärtstrend zeigen, könnte der Australier dann wieder weg sein. "Er wird sehr begehrt sein", kündigt Teamchef Cyril Abiteboul bei 'Canal+' ein zähes Ringen an.

Cyril Abiteboul, Sebastian Vettel

Cyril Abiteboul hat Sebastian Vettel nicht unbedingt auf dem Zettel Zoom

Um da bei Ricciardo gute Karten zu haben, gibt es mehrere Fragezeichen: Hat Renault einen Schritt nach vorne gemacht? Und fühlt sich Ricciardo etwas wohler im Auto und im Team als noch 2019? "Dann können wir ein langfristiges Projekt haben", so Abiteboul. "Warum nicht?"

Der Franzose weiß aber, dass am Ende alles sehr schnell gehen kann. Auch Red Bull wurde 2018 vom plötzlichen Abgang Ricciardos überrumpelt. "Wir müssen aufpassen, damit wir keine Möglichkeit verpassen", sagt der Teamchef. Doch was passiert, wenn Ricciardo wirklich gehen sollte?

An guten Optionen muss es auf dem Markt nicht mangeln. Die Verträge von Lewis Hamilton, Valtteri Bottas und Sebastian Vettel laufen aus. Die Frage ist natürlich, wer von diesen sich Renault aktuell antun würde. Eine theoretische Möglichkeit wäre Sebastian Vettel, der von 2010 bis 2013 vier WM-Titel mit Renault-Motoren gewinnen konnte.


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"Ich möchte nicht Nein sagen, da er ein großartiger Fahrer ist", sagt Abiteboul. "Wir haben zusammen gewonnen." Trotzdem scheint der Deutsche nicht unbedingt weit oben auf der Wunschliste zu stehen: "Ich arbeite eigentlich lieber mit Fahrern von morgen zusammen als mit denen von gestern."

Wobei man in diesem Zusammenhang anmerken darf, dass Daniel Ricciardo auch bereits 30 Jahre alt und damit nur zwei Jahre jünger als Vettel ist.

Doch Renault verweist auf sein Juniorenprogramm, das man 2016 ins Leben gerufen hat, damit man spätestens 2021 einen Nachwuchsfahrer in die Formel 1 gebracht haben wird. Die Bilanz ist aktuell jedoch null. Am dichtesten dran ist aktuell der Däne Christian Lundgaard, der 2020 jedoch seine erste Saison in der Formel 2 fahren wird und sich dort beweisen muss.

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