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  • 19.06.2018 · 15:14

  • von Dominik Sharaf

Renault-Boss knausert: Kein Geld für die besten Fahrer!

Carlos Ghosn will Mercedes, Ferrari und Red Bull mit einem kleineren Budget schlagen - Einen chinesischen Piloten hält er für den heiligen Marketing-Gral

(Motorsport-Total.com) - Renault-Boss Carlos Ghosn meint, dass sein Formel-1-Team auch in Zukunft mit einem schmaleren Budget als Mercedes, Ferrari und Red Bull auskommen müsse und trotzdem ehrgeizige Ziele erreichen könne. Der 'La Presse' sagt er: "Wir werden nicht die reichste Mannschaft werden. Aber wir haben bereits bewiesen, dass wir ohne die größten Ausgaben und besten Fahrer gewinnen können."

Carlos Sainz, Nico Hülkenberg

Carlos Sainz und Nico Hülkenberg sind keine Pappkameraden, aber eher günstig Zoom

Heißt: Ghosn zählt Nico Hülkenberg und Carlos Sainz, mit denen er nach eigener Aussage zufrieden ist, nicht zu den Schwergewichten der Szene. Er hat wohl andere Namen auf dem Zettel, zumal er behauptet: "Wenn das Budget kein Thema wäre, würden wir die besten Piloten der Welt holen."

Einen Fernando Alonso? Einen Daniel Ricciardo? Alles Spekulation, wenn das nötige Geld fehlt. Für Ghosn geht es neben dem Können am Volant bei der Fahrerwahl auch darum, mit dem richtigen Personal wichtige Absatzmärkte zu bedienen. "Deshalb wäre ein Franzose prima oder ein Russe", meint er. "Ein Chinese wäre Wahnsinn, weil uns 1,3 Milliarden Kunden wahrnehmen würden."

Es sei sein Ziel, unter "ökonomisch vernünftigen Umständen" Rennen zu gewinnen und dabei nicht "hunderte Millionen Euro" auszugeben. Ghosn bestätigt aber, dass am Erfolgsfahrplan für die kommende Jahre nicht gerüttelt würde: "Wir legen es darauf an, 2020 wieder oben auf dem Podium zu stehen."

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