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Red-Bull: Mit gutem Ergebnis in die Sommerpause

Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo freuen sich auf Ungarn, obwohl das Überholen auf der Strecke schwierig ist - Wie Monaco nur ohne Mauern, so der Australier

(Motorsport-Total.com) - Vierter und Sechster - die Red-Bull-Ausbeute in Hockenheim ist positiv. Doch die Ansprüche der erfolgsverwöhnten Bullen sind andere. Daher wird in Ungarn wieder zum Angriff geblasen. Denn der weiße Fleck auf Sebastian Vettels Landkarte soll endlich verschwinden - der vierfache Weltmeister konnte in Ungarn noch nie gewinnen.

Sebastian Vettel

Vettel hofft auf viele Punkte in Ungarn für einen guten Start in die Sommerpause Zoom

"Ich mag das Rennen und die Atmosphäre am Hungaroring und ich habe gute Erinnerungen an die Rennen dort, obwohl ich noch nie in Budapest gewinnen konnte. Das steht noch immer auf meiner To-Do-Liste!", erklärt der Heppenheimer. Die Strecke sie langsam, aber trotzdem immer für eine Überraschung gut. Die engen Kurvenpassagen gepaart mit der unebenen Strecke seien eine Herausforderung, so Vettel.

Der Deutsche konnte zuletzt bei seinem Heimrennen in Hockenheim mit dem vierten Platz wertvolle Punkte sammeln, in Ungarn wünscht er sich ein weiteres gutes Resultat - damit er die anschließenden Ferien besser genießen kann. Und was macht Vettel abseits der Rennstrecke? "Ich mag die Umgebung der Strecke, gleich außerhalb von Budapest und nahe der Donau - an den Abenden genieße ich gerne einen Spaziergang entlang des Ufers, oder manchmal eine Laufrunde am Morgen."

Teamkollege Daniel Ricciardo ist sich nicht sicher, ob sich der Kurs, der seit 1986 im Kalender zu finden ist, für die Formel 1 eignet: "Ich habe den Hungaroring immer gemocht, aber vielleicht ist der Kurs aufgrund seiner engen Kurven nicht ideal für einen Grand Prix. Es ist wie Monaco nur ohne die Mauern." Er erklärt weiter, dass man als Fahrer in die seltsame Situation kommt, wenn sich das Fahren zwar gut anfühlt, aber das Rennen nicht gut lauft.

Das Qualifying hingegen sei toll, weil man mit frischen Reifen und wenig Benzin richtig Gas geben kann. Immerhin hat die Strecke einen Vollgasanteil von 59 Prozent. "Im Rennen ist jedoch das Überholen sehr schwierig, weil die Strecke sehr eng ist und diese aufregenden Kurvenkombinationen geben dir nicht die Möglichkeit vorbeizufahren."

Das DRS (drag reducation system) habe Dinge zwar verbessert, trotzdem ist Ricciardo nicht glücklich. Aufregend findet er die erste Kurve und die bergab Passage danach. Der Australier, der zuletzt in Hockenheim auf Rang sechs fuhr, rangiert in der WM-Tabelle klar vor seinem Teamkollegen auf Platz drei (106 Punkte). Von hinten lauert Fernando Alonso (97 Punkte), mit dem er am Hockenheimring um den fünften Platz gekämpft hatte.