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Ralf Schumacher: "Wir konnten uns damals nirgends hinwagen"

Ralf Schumacher spricht über den Hype und die gemeinsame Zeit mit Bruder Michael und lobt die neue Netflix-Dokumentation für ihre Einblicke

(Motorsport-Total.com) - 30 Jahre ist es her, dass in Deutschland die "Schumania" begann. War Formel 1 zuvor nur ein Nischensport, brachten das Debüt und die ersten Erfolge von Michael Schumacher die Königsklasse in Millionen von Wohnzimmern. Schnell wurde "Schumi" zum Megastar, gefolgt von seinem Bruder Ralf, der ab 1997 ebenfalls in der Formel 1 fuhr.

Ralf Schumacher, Michael Schumacher

Ralf und Michael Schumacher sind die erfolgreichsten Brüder der Formel 1 Zoom

Zu Spitzenzeiten verfolgten bis zu 15 Millionen Menschen in Deutschland, wie Schumacher einen Rennsieg nach dem anderen einfuhr. "Wir waren damals so bekannt wie Helmut Kohl", erinnert sich Bruder Ralf bei 'Sport1'. "Man konnte sich nirgendwo hinwagen."

Auch aufgrund der Boulevard-Presse hatten die Schumacher-Brüder irgendwann kein Privatleben mehr - selbst der kleinere Bruder. "Ich habe mir gedacht: Ich bin so froh, wenn es irgendwann mal vorbei ist", sagt er.

Doch das bringt der Ruhm eben mit sich, vor allem wenn man wie Michael von Erfolg zu Erfolg rast. Neidisch auf seinen großen Bruder war Ralf aber nie: "Unser Verhältnis war immer gut", stellt er klar. Auch wenn Michael sechseinhalb Jahre älter ist und schon mit 16 von zuhause auszog, um seine Lehre als Kfz-Mechaniker zu beginnen. Ralf war damals erst zehn.


Schumacher: Das erwartet Dich in der Netflix-Doku!

Noch nie hat die Schumacher-Familie so offen über ihr Schicksal gesprochen und so großzügigen Zugang zum privaten Foto- und Filmarchiv gewährt. Weitere Formel-1-Videos

Trotzdem habe er eine schöne Kindheit gehabt und auch viel Zeit mit dem Bruder verbracht: "Wir haben uns auf den Winter gefreut, da war die Kartbahn auch mal zu und wir hatten mehr Zeit für uns", so Ralf. "Das war schon toll. Wir hatten eine tolle Zeit zusammen, vor allem auf dem Niveau und an den schönsten Orten der Welt."

Ralf Schumacher ist auch Teil der neuen Netflix-Dokumentation, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch er wurde natürlich über den Rekordweltmeister befragt und erzählt dabei einiges aus dem Privatleben.

Mittlerweile hat er die Dokumentation auch gesehen und findet sie gelungen: "Ich glaube, es ist zumindest in Sachen Motorsport und sportlich sehr, sehr schön getroffen. Auch viele private Einblicke, auch von der Familie, speziell der Kinder und der Mutter. Das fand ich schon sehr toll, sehr offen."

Alle, die den Film noch nicht gesehen haben und unschlüssig sind, ob sich die mindestens 7,99 Euro pro Monat für ein Netflix-Abo lohnen (jederzeit kündbar), finden auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de (Jetzt kostenlos abonnieren!) eine kleine Entscheidungshilfe.

Dort hat Chefredakteur Christian Nimmervoll (Hier geht's zu seiner Facebook-Seite!) in einem Rezensionsvideo aufgearbeitet, welche Highlights die Zuschauer im Film "Schumacher" erwarten und wie viel die Familie darüber preisgibt, wie es Michael Schumacher heute gesundheitlich geht.

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