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  • 18.03.2012 · 19:53

Räikkönen: "Können um das Podium kämpfen"

Kimi Räikkönen hat sich bei seinem Comeback in Melbourne durch das Feld gekämpft - Die Formel 1 hat sich für den Lotus-Piloten seit 2009 nicht viel verändert

(Motorsport-Total.com) - Das Comeback des Jahres ist in Melbourne über die Bühne gegangen. Nach kleinen Fehlern im Qualifying kämpfte sich Kimi Räikkönen von Startplatz 17 durch das Feld. Aufgrund der turbulenten Schlussphase wurde der "Iceman" noch ein paar Ränge nach vor gespült und kam schließlich als Siebter ins Ziel. Er war in die Formel 1 zurückgekehrt, weil ihm die Zweikämpfe fehlten. Davon hatte der Weltmeister von 2007 einige. Nun geht es weiter nach Malaysia. Räikkönen schätzt, dass er um das Podium kämpfen kann, wenn keine Fehler passieren.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen rechnet sich in Zukunft noch viel mit Lotus aus

Frage: "Gratulation zur Aufholjagd. Du bist von Startplatz 17 Siebter geworden. Wie war dein Comeback-Rennen?"
Kimi Räikkönen: "Es war ein recht guter Tag. Am Samstag sind uns einige Fehler unterlaufen, die uns viel gekostet haben. Es hätte also besser sein können. Die Safety-Car-Phase war für uns nicht so ideal. Mein Start war gut, aber vor mir passierte der Unfall in Kurve eins. Dadurch verlor ich wieder einige Plätze, weil ich fast stehenbleiben und über das Gras ausweichen musste. Dadurch wurde das Rennen wieder schwieriger. Wir hatten den Speed, aber ich musste mich durch viel Verkehr kämpfen."

"Wenn man diese Dinge miteinbezieht, dann hätten wir auf einem besseren Platz ins Ziel kommen können. Das Wochenende war also bei weitem nicht ideal. Positiv ist, dass das Handling des Autos gut ist. Bis auf Platz sieben zu kommen war nicht schlecht. Zumindest haben wir einige WM-Punkte gesammelt und konnten uns von Samstag stark verbessern."


Fotos: Kimi Räikkönen, Großer Preis von Australien, Sonntag


Frage: "Wie hat es sich nach zwei Jahren angefühlt, wieder in der Formel 1 zu sein? Hast du dich leicht mit dem neuen Auto, den neuen Reifen und DRS zurechtgefunden?"
Räikkönen: "Ehrlich gesagt hat es sich nicht sehr anders wie damals angefühlt. Es gab zwar einige Regeländerungen, aber das Racing war sehr ähnlich. DRS ist im Rennen leichter zu benutzen als im Training und Qualifying, weil man es nur an bestimmten Stellen einsetzen darf. In den Trainings versuchen alle das Limit zu finden, damit man DRS so früh wie möglich einsetzen kann. Wenn man zu aggressiv ist, können leicht Fehler passieren."

"Ich würde auch nicht sagen, dass sich die Autos stark verändert haben. Sie sind natürlich anders als 2009. In jedem Jahr bauen die Teams ein neues Auto. Im Prinzip startet man jede Saison komplett neu. Die Reifen fühlen sich auch gut an. Generell ist alles gut gelaufen."

Kimi Räikkönen; Sergio Perez

Kimi Räikkönen musste sich nach dem verpatzten Qualifying durchs Feld kämpfen Zoom

Frage: "Du hast über Funk nach den Blauen Flaggen gefragt. Was ist da passiert?"
Räikkönen: "Eigentlich nichts. Ich hatte mich nur gewundert, warum man mir ständig die Blauen Flaggen zeigte, obwohl ich wusste, dass der Abstand zum Führenden deutlich weniger als eine Runde betrug. Ich dachte, sie werden dem Auto hinter mir gezeigt, das ich gerade überholt hatte. Das ging dann eine Weile so weiter, weshalb ich herausfinden wollte, worum sie sie immer noch nach mir winkten."

Frage: "Wie schätzt du nach deiner heutigen Leistung und Romains drittem Startplatz die Performance des E20 ein?"
Räikkönen: "Wie ich bereits bei den Tests und auch schon am Samstag gesagt habe, fühlt sich das Auto gut an. Heute steckte ich die meiste Zeit im Verkehr, weshalb ich nicht viel zeigen konnte. Wer weiß, was mit einer besseren Startposition möglich gewesen wäre?. Es steckt aber viel Speed im Auto. Wir müssen nur vermeiden, dass wir erneut in eine ähnliche Situation wie im Qualifying kommen."

Frage: "Nun geht es weiter nach Malaysia. Was erwartest du in Sepang?"
Räikkönen: "Ich bin froh, dass das Rennen nun vorbei ist. Wir wollen in Malaysia versuchen die Performance zu verbessern. Wir wissen nicht, wie sich das Auto dort verhalten wird, aber bisher war es überall gut. Hoffentlich wird es dort auch so sein. In Sepang ist es heiß und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Das ist eine Herausforderung, aber wir haben ein gutes Auto. Solange uns nicht im Qualifying die gleichen Fehler passieren, können wir um das Podium kämpfen."

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