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Räikkönen: Kein Druck, Vettel hier zu schlagen

Kimi Räikkönen sieht sich nicht in Zugzwang, Sebastian Vettel unbedingt in Budapest schlagen zu müssen, will er noch Weltmeister werden: "Noch eine Hälfte zu fahren"

(Motorsport-Total.com) - Lotus wird bei den tropischen Bedingungen am Hungaroring immer wieder in einem Atemzug mit Red Bull genannt, wenn es um den Grand-Prix-Sieg in Ungarn geht. Schon am Nürburgring waren Kimi Räikkönen und Romain Grosjean die härtesten Verfolger von Sebastian Vettel und der Glutofen Budapest sollte dem E21 noch entgegenkommen. Allerdings sind die heißen Bedingungen auch dem RB9 wohl zuträglich.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen macht sich wie immer keinen Stress und bleibt cool Zoom

"Ich bin nicht wirklich über ihre Geschwindigkeit überrascht", erklärt Grosjean, der am heutigen Freitag nur die beiden Red Bull vor sich sah. "Sie sind schnell, aber sie sind eigentlich immer sehr schnell", so der Franzose. Für ihn ändert sich in Budapest eigentlich nichts, außer dass die restliche Konkurrenz wohl Probleme bekommen könnte. Das kommt wohl auch Sebastian Vettel entgegen, der so seinen Vorsprung in der WM weiter ausbauen könnte.

Das letzte Rennen vor der Sommerpause wird häufig noch einmal als wichtiges Rennen angesehen, bei dem man mit Rückenwind in die längere Auszeit gehen kann, sollte man dort erfolgreich sein. Doch Kimi Räikkönen zeigt für solcherlei Denkspielchen wie immer kein Interesse: "Wir zielen in jedem Rennen darauf ab, Sebastian Vettel zu schlagen. Es ist egal, ob es jetzt ist, zu Beginn des Jahres oder nach der Pause", so der Iceman.

Er hält einen unbedingten Erfolg in Budapest für nicht wichtig. "Wenn wir ihn nicht schlagen können, dann können wir es halt nicht. Wir geben immer unser Bestes und hoffentlich können wir uns verbessern und näher herankommen, aber es ist noch eine Saisonhälfte zu fahren, es kann noch alles passieren", hält der Finne Aussagen für falsch, er müsse jetzt auf Teufel komm raus auf den Heppenheimer aufschließen.


Fotos: Lotus, Großer Preis von Ungarn, Freitag


Doch zumindest versuchen wird es der Weltmeister von 2007. Schlüssel dafür könnten die überarbeiteten Pirelli-Reifen sein, die seit diesem Wochenende im Einsatz sind. "Es ist ein wenig kniffliger, weil die Reifen eben nicht exakt gleich sind, aber für morgen sollte es okay sein", macht sich Räikkönen keine Sorgen, dass seinem Team das schwarze Gold nicht besonders gut liegen könnte.

Teamkollege Grosjean sieht bisher keine großen Unterschiede zu den alten Konstruktionen. "Wir haben geschaut, wo die Differenzen liegen und ob wir etwas in Sachen Mapping, Setup oder was auch immer ändern müssen. Der Unterschied hat sich aber nicht wie Tag und Nacht herausgestellt, das hilft uns in dem Sinne, dass wir nichts verändern müssen." Doch ein Detail ist dem Franzosen dann doch aufgefallen.

"Er hält nicht so lange, wie wir das gerne hätten" meint Grosjean. "Er ist nicht so gut wie im vergangenen Jahr. Wir hatten ein bisschen Graining, aber das geht vielleicht weg, wenn mehr Gummi auf der Strecke liegt - so wie das am Nürburgring der Fall war." Vor drei Wochen konnten die beiden Lotus-Piloten hinter Sebastian Vettel die Plätze zwei und drei belegen - wie auch vor einem Jahr am Hungaroring. Da hieß der Sieger allerdings Lewis Hamilton.

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