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Premier1 Grand Prix-Serie startet erst 2004 durch

Lange Zeit war es um die Premier 1 Grand Prix-Serie ruhig gewesen, nun melden sich die Macher wieder zu Wort

(Motorsport-Total.com) - Noch existiert sie zwar nur auf dem Papier, aber geht es nach den Veranstaltern, dann wird im März 2004 das erste Rennen der "Premiere1 Grand Prix"-Serie stattfinden ? noch in diesem Sommer hatte man gehofft, schon Anfang 2003 an den Start gehen zu können. Offiziell abgesegnet vom Motorsportweltverband FIA, will die Premier1 zur aufregendsten Motorsportserie der Welt avancieren und durch das Engagement der Fußball-Clubs zwei Welten, die von Leidenschaft und Begeisterung geprägt sind, zusammenschweißen.

Premier1 Grand Prix

Die Premier1 Grand Prix kann erst 2004 an den Start rollen Zoom

Bislang haben die Fußball-Clubs RSC Anderlecht (Belgien), Feyenoord Rotterdam (Niederlande), Benefica Lissabon (Portugal), Chelsea und Leeds United (beide Großbritannien) sowie Olympique Lyonnais (Frankreich) zugesagt, ein Team an den Start zu schicken. Die neue Rennserie will in den kommenden Monaten weitere Fußballclubs bekannt geben, man spricht von einem "Starterfeld mit Starbesetzung" ? zumindest was die Namen der europäischen Top-Vereine angeht.

Im Moment stehen noch die Zusagen weiterer Fußball-Clubs, sowie die Komplettierung des derzeit 10 Rennen umfassenden Rennkalenders aus. Darüber hinaus ist über die Piloten der Teams bislang ebenfalls wenig bis nichts bekannt. Bis auf Spekulationen, es könnten vielleicht ehemalige Formel-1-Piloten wie Johnny Herbert und Nigel Mansell für großes Interesse an der Premier1 sorgen, sind bisher keine Fahrer bekannt gegeben worden.

Im Gegensatz zur Formel 1 werden in der Premier1 alle Autos über Einheitschassis (Gesamtgewicht ca. 650 kg) und Einheits-Motoren (Zehnzylinder mit 4 Litern Hubraum und 750 PS) verfügen. Die Premier1-Serie wird dabei die strengen Sicherheitsanforderungen der FIA erfüllen und hat vom Motorsportweltverband bereits die Startfreigabe erhalten. Durch den Einsatz von Slickreifen erhofft man sich spannendere Rennen. Ziel der Veranstalter ist es, ein Fahrerfeld bestehend aus 28 Autos an 10 bis 12 Rennen pro Saison in Europa an den Start zu schicken.

Warum die Serie nun doch nicht schon 2003 an den Start gehen kann, hat mehrere Gründe: Zum einen ist der Konkurs des Chassis-Bauer Reynard Cars dafür verantwortlich, außerdem die Konzentration der Fußballclubs auf die Fußball-WM und die Reorganisation, die in der Betriebsstruktur der neu gegründeten Rennserie selbst durchgeführt wurde: "Wir haben die Verzögerung genutzt, um unser Büro in der Schweiz zu schließen und nach Großbritannien umzuziehen", so Geschäftsführer Robin Webb. Neuer Mann an Bord ist dort Alan Gow, der in den 90er-Jahren die British Touring Car Championship so erfolgreich gemacht hatte.

"Zusammen haben wir in den letzten paar Monaten mehr erreicht als in den zwei Jahren zuvor erreicht wurde", so Webb. "Wir haben uns aber dennoch entschieden, nicht jede Neuigkeit an die große Glocke zu hängen, stattdessen konzentrierten wir uns auf das Wesentliche. Dazu gehört die Untervertragnahme der Fußballclubs und wie das enthüllt werden wird, gelingt uns dies mit einem enormen Erfolg." In den letzten Wochen waren Zweifel aufgekommen, ob die Premier1 überhaupt noch aktiv ist, nun trat man den Gegenbeweis an.

"Dies wird eine wirklich internationale Meisterschaft sein, die aus mindestens 14 Ländern aus ganz Europa, Südamerika und Asien bestehen wird. In den vergangenen Wochen wurden letzte Verträge mit einigen der größten Namen im internationalen Fußball abgeschlossen und eine aktualisierte Liste dieser neuen Verträge wird in ein paar Wochen veröffentlicht werden. Ich denke, dass ein paar Leute ziemlich überrascht sein werden." Serien-Gründer Colin Sullivan hat nun noch einmal Geld nachgeschossen, damit das Projekt die "Wartesaison" 2003 überbrücken kann.

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