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Pleiten, Pech und Pannen bei Spyker

Während es bei Sutil gleich zweimal technische Probleme gab, klagte das Team über je einmal menschliches Versagen seiner beiden Fahrer

(Motorsport-Total.com) - Ein an für sich schon frustrierendes Wochenende in Magny-Cours fand am Sonntag für das Spyker-Team ein noch frustrierenderes Ende. Mit zwei Runden Rückstand kam Adrian Sutil als 17. und damit als Letzter ins Ziel, der kurz vor dem Start noch ins Ersatzauto wechseln musste, da man seinen Einsatzwagen wegen eines Elektrik-Problems nicht in die Gänge bekam. Zudem handelte sich der Deutsche wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse eine Durchfahrstrafe ein.

Christijan Albers vor Adrian Sutil

Christijan Albers vor Adrian Sutil: Beide Fahrer leisteten sich im Rennen Fehler Zoom

Teamkollege Christijan Albers schied in Runde 28 aus, nachdem er beim Boxenstopp zu früh losgefahren war und dabei den Tankschlauch abriss und mit auf die Strecke nahm. Bei diesem Zwischenfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Zuvor hatte ein Problem mit dem Boxenfunk dazu geführt, dass beide Fahrer gleichzeitig an die Box kamen.#w1#

"Dies war mit Sicherheit nicht das perfekte Rennen", so Sutil. "Wir hatten am Start ein elektrisches Problem und ich musste in das T-Car wechseln. Aber nachdem ich mich an es gewöhnt hatte, konnte ich schneller und schneller fahren und die Rundenzeiten waren konkurrenzfähig."

"Leider bekam ich dann eine Durchfahrstrafe, da ich in der Boxengasse die Geschwindigkeit überschritt, und fiel dadurch zurück. Ich werde mir das alles anschauen, aber schlussendlich waren wir an diesem Wochenende einfach nicht schnell genug und ich konnte gegen niemanden fahren. Das ist enttäuschend, hoffentlich werden wir in Silverstone viel besser sein."

"Heute ist es meiner Meinung nach das Wichtigste, dass die Jungs in Ordnung sind und keiner beim Unfall verletzt wurde", so Albers. "Der erste Rennabschnitt war am Anfang ganz in Ordnung, aber dann bekam ich eine Menge Übersteuern und die Balance veränderte sich etwas."

"Ich denke, dass ich an der Box einfach einen Fehler gemacht habe. Ich dachte, dass der Lollipop nach oben geht. Es war ziemlich chaotisch, da Adrian gerade an der Box war, aber mehr auf meiner Seite und ich fuhr einfach los. Ich bin froh, dass die Jungs in Ordnung sind. Dies ist das erste Mal in meinem Leben, dass dies passiert ist, und hoffentlich auch das letze Mal."

"Zunächst einmal, toll gemacht von allen in der Boxenmannschaft, die fabelhafte Arbeit geleistet haben", so Mike Gascoyne, Technischer Direktor des Teams. "Dies war natürlich ein sehr schwieriges Rennen. Wir hatten am Start des Rennens am Auto von Adrian ein elektrisches Problem und er musste im Ersatzwagen losfahren. Während des ersten Rennabschnitts war sein Speed nicht allzu schlecht, besonders als Adrian es schaffte, seinen Teamkollegen zu überholen, und er ein paar sehr konkurrenzfähige Zeiten fuhr."

"Leider hatten wir am Auto von Adrian ein Problem mit dem Funk, was bedeutete, dass wir mit ihm nicht in Kontakt treten konnten und er kam eine Runde früher rein, in jener, für die wir Christijan rein gerufen hatten. Die Mannschaft hat großartige Arbeit geleistet und Christijan hätte deshalb sehr wenig Zeit verloren, aber er machte einen Fehler und fuhr los, als der Lollipop noch unten und der Tankschlauch noch eingesteckt war. Das war natürlich eine sehr gefährliche Situation und solche Dinge sollten nicht passieren."

"Leider erhielt Adrian dann eine Durchfahrstrafe, aber wenn wir freie Bahn hatten, war unser Speed viel besser, als wir das gestern im Qualifying gezeigt hatten. Als Team müssen wir nun sicherstellen, dass wir die Fehler eliminieren und auf einem viel höheren Niveau Leistung zeigen."

Teamchef Colin Kolles brachte es nach dem Rennen knapp auf den Punkt: "Ich bin nicht glücklich und wir müssen aus den Fehlern lernen, die wir heute gemacht haben."

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